Archive for August 2011


Einen Verlag finden

August 31st, 2011 — 11:16am

Wozu nach Verlagen suchen?

Verlage gibt es viele. Aber warum ist es dann noch wichtig nach Verlagen zu suchen? Es liegt an der großen Bandbreite an Verlegern. Ein Verlagshaus gleicht nicht dem anderen, die Unterschiede sind enorm. Und aus genau dieser großen Auswahl sollte sich ein Autor nur die Verlage heraussuchen, die zu ihm und seinem Werk passen. Wenn man als Autor nicht nach dem passenden Verlag sucht wird das eigene Manuskript schnell zur Zerreißprobe. Denn wer wahllos Verlage anschreibt, der kann mit unzähligen Absagen rechnen.

Der richte VerlagEin Verlag für mein Buch

Um herauszufinden, welche Verlage nun die tatsächlich richtigen für das eigene Manuskript sind, ist zu allererst eine kritische Selbsteinschätzung nötig. Die Frage: „Was für einen Text habe ich eigentlich geschrieben?“ sollte bestmöglich beantwortet werden.
Dabei ist zu bedenken, dass ein Roman nicht nur einfach irgendein Roman ist. Handelt es sich zum Beispiel um einen Jugendroman, so sollte der Verlag auch Jugendromane im Programm haben oder vielleicht sogar darauf spezialisiert sein. Handelt es sich um ein ganz besonderes oder außergewöhnliches Werk, das im Grunde in gar kein Programm passt, so kann man auch die Überlegung anstellen sich bei einem Privatverlag zu bewerben, der nicht so strikte Vorstellungen hat, wie ein Buch aussehen muss.
Wer sich selbst nicht genau einschätzen kann, der sollte andere fragen in was für eine Sparte sie den Text einordnen würden. Manchmal bringt eine dritte, unbeeinflusste Meinung eine ganz neue Sichtweise.

Wie findet man Verlage?

Wer sich sicher ist, was für eine Art von Buch das selbst geschriebene Werk ist, der kann sich auf Verlagssuche machen. Eine gute Möglichkeit viele Verlage zu finden sind Buchmessen, da hier die verschiedensten Verleger vertreten sind. Hat man jedoch nicht die Möglichkeit eine Messe zu besuchen, so kann man das Internet zu rate ziehen oder in Verlagskatalogen nach dem richtigen Platz für sein Manuskript suchen.

Wenn man vor dem Manuskript Einsenden weiß, welche die richtigen Verlage für das eigene Buch sind erspart man sich einige Mühe und Enttäuschung. Wenige passend versandte Texte haben um einiges größeren Erfolg, als viele unbedacht an beliebige Verlage verschickte Manuskripte.

Bild: flickr, gl0ri

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Der Buchdruck

August 26th, 2011 — 3:21pm

Verlage und Buchdruck

Bei jedem Autor kommt irgendwann die Frage nach dem Buchdruck auf. Wer ein gutes Manuskript geschrieben hat möchte schließlich auch veröffentlicht werden.
Ob es sich lohnt, sein eigenes Werk zum Buchdruck frei zu geben und wann dies getan werden sollte, braucht man sich nicht zu fragen, wenn man bei einem Verlag unter Vertrag ist. Dieser kümmert sich darum, das Manuskript des Autors in den Buchdruck zu geben und zu vermarkten.
Doch auch wenn der Verlag sich um das Meiste kümmert, ist es von Vorteil etwas Hintergrundwissen über den Buchdruck aufweisen zu können.

Geschichte des Buchdrucks

Über die Anfänge des Buchdrucks erfährt man einiges, wenn man der Spur der ältesten gedruckten Bücher folgt. Schon im alten Rom, in Babylon, Ostasien und auch in Deutschland kannte man ein einfaches Verfahren um Buchstaben und Wörter zu duplizieren. Die ersten Bücher wurden im Blockdruckverfahren hergestellt. Dabei wurde jede Buchseite in eine Holzplatte per Schnitt übertragen, um so Seite um Seite abzubilden und später abzuziehen.
Der große Durchbruch des Buchdrucks kam im 15. Jahrhundert mit Johannes Gutenbergs Methode. Gutenberg wird oft als Erfinder des Buchdrucks betitelt, da er der Erste war, der bewegliche Lettern aus Holz und Metall nutze, um Texte zu drucken. Dieses Buchdruck-Verfahren war um einiges leichter und weniger zeitintensiv als alle zuvor bestehenden Techniken. Das bekannteste Werk, dass durch dieses Druckverfahren entstand ist die Gutenberg-Bibel.

Verschiedene Buchdruck-Verfahren

Buchdruck ist nicht gleich Buchdruck. Es gibt verschiedene Möglichkeiten um Texte auf Papier zu bringen.
Das klassische Buchdruck-Verfahren ist der Hochdruck. Hierbei werden aus einem Block herausstehende Lettern mit einer Farbschicht überzogen und unter Druck auf ein Trägermedium, wie zum Beispiel Papier, gepresst. Mit Gutenberg wurde so auch die Druckerpresse erfunden, wodurch das Buch erstmals zu einem Massenartikel wurde.
Heutzutage ist der Offsetdruck die häufigste Form des Buchdrucks. Unter Offsetdruck kann man sich ein indirektes Flachdruckverfahren vorstellen, bei dem eine eigentlich glatte Oberfläche mit Hilfe unterschiedlicher Benetzungsverhalten Farbe an einigen Stellen aufnimmt und an anderen Stellen abstößt. Diese Form des Druckens ist wesentlich schneller, leichter und erzielt bessere Ergebnisse, wie der Hochdruck.
Digitaler Buchdruck ist die neuste Art Schrift zu duplizieren. Hierbei wird gar keine Druckplatte mehr benötigt, sondern nur ein einfacher Laser- oder Tintenstrahldrucker.

Der Buchdruck ist in den letzten Jahrhunderten immer leichter geworden und nur dank dieser immer einfacheren Verfahren ist die Wichtigkeit der Autoren immer mehr gewachsen, da das Buch nun für jeden erhältlich ist.

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Kontakte auf der Buchmesse

August 25th, 2011 — 1:59pm

Buchmessen – Kontakt und Informationen

Buchmessen sind eine gute Möglichkeit um sich über den Buchmarkt zu informieren. Dieses jährlich stattfindende Ereignis gibt es schon seit einigen Jahrhunderten. Mit Beginn des Buchdrucks entstanden auch die Buchmessen.
Ab 1564 war Frankfurt der größte und wichtigste Umschlagplatz für Bücher. Später war es der Messeplatz in Leipzig, der als wichtigster Ort für Buchmessen und den Buchverkauf galt. Bis heute ist Leipzig als Schnittstelle für den Buchverkauf von Bedeutung.

Verschiedene Typen von Buchmessen

Buchmessen sind nicht nur für interessierte Leser gedacht. Es gibt Buchmessen für Verlage, Buchhandel, Autoren, Literaturagenten, Journalisten und auch die Allgemeinheit.
Auf Buchmessen für Autoren geht es zum Beispiel hauptsächlich darum Kontakte zu knüpfen, das eigene Manuskript bei Verlagen vorzustellen und mehr über den derzeitigen Buchmarkt zu erfahren. Publikumsmessen hingegen versuchen Leser zu aquirieren, neue Bücher vorzustellen und zum Buchkauf anzuregen. Zentral bei allen Messen ist der Handel mit Rechten und Lizenzen und das Weitergeben von Informationen.

Buchmessen in Deutschland

Leipziger BuchmesseIn Deutschland gibt es zwei besonders große Buchmessen. Die Frankfurter und die Leipziger Messe. Die Frankfurter Messe findet jährlich im Oktober statt, die Leipziger im März. Neben diesen beiden gibt es auch die Kölner, die Mainzer und viele andere kleinere Buchmessen.
Ob des wandels der Medien werden neben Büchern auch DVDs, Software und E-Books angeboten.

Das wichtigste über die Frankfurter Buchmesse:

  • veranstaltet vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels
  • Vorträge, Diskussionen und Lesungen rund ums Buch
  • Fachmesse für Verleger, Agenten, Buchhändler, Autoren, uvm.
  • Publikum ist nur an zwei Tagen zugelassen

Das wichtigste über die Leipziger Buchmesse:

  • zweit größte Buchmesse Deutschlands
  • Publikumsmesse für Leser und Autoren
  • die Messe gilt als größtes Festival seiner Art
  • starke mediale Umrahmung mit Preisverleihungen und Events

 

Egal, ob man als interessierter Leser mehr über die Welt der Bücher erfahren möchte, oder ob man als Autor nach einem Verlag sucht und Exposé oder Manuskript vorstellen will. Buchmessen sind sehr vielseitig und der Besuch ist sehr lohnenswert.

Bild: flickr, jana.burmeister

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Memoiren

August 22nd, 2011 — 4:09pm

Die Besonderheiten der Memoiren

Memoiren sind eine Sonderform der Biographie, die sich insbesondere damit befasst, berufliche oder andere bedeutsame Tätigkeiten einer Person festzuhalten. Meist beschäftigen sich Memoiren dabei mit wichtigen Personen, wie Politikern, bekannten Autoren, Wissenschaftlern oder Künstlern. Charakteristisch ist bei den Memoiren, dass die Texte chronologisch vorgehen und so eine Art Gedächtnis des beschriebenen Darstellen. Daher wird für diese Form des Schreibens auch der Begriff Memoiren, im französischem „memoire“, also „schriftliche Darlegung oder Denkschrift“ und im lateinischen „memoria“, das Gedächtnis, genutzt.

Anfänge der Memoiren

Die Schreibform der Memoiren gibt es schon lange. Die Sternstunde der Memoiren-Literatur war aber im 17. Jahrhundert in Frankreich und England. In dieser Zeit haben viele aus dem Hochadel stammende mit Hilfe der besten Autoren ihrer Zeit ihr Leben schriftlich festhalten lassen. Als Glanzstück des Memoiren Schreibens gelten bis heute noch Herzog von Saint-Simons Memoiren. Die französische Literatur feiert dieses Schriftstück auch jetzt noch als das Niveauvollste und Brillanteste seiner Gattung. Doch auch viele andere Werke sind in dieser Zeit entstanden. Nicht nur in Frankreich, sondern auch in Italien oder Deutschland haben Adlige ihr Leben niederschreiben lassen.

Memoiren schreiben

Memoiren stellen die Geschichte einer bedeutsamen Person dar. Es bestehen einige Richtlinien für das Schreiben dieser Geschichten. Grundsätzlich sind diese den der Biographie sehr ähnlich. Doch insbesondere wenn das Buch letztendlich zu den wirklich ausgezeichneten Werken gehören soll, gilt es auf einige Punkte zu achten.
Memoiren sind betont seriös und subjektiv. Da es um außergewöhnliche Menschen, die außergewöhnliches erreicht haben geht, ist es nicht mehr nötig noch zusätzlich Dinge schön zu reden. Auch die Quellen und Hintergründe sind wichtig. Der Inhalt sollte nur fundierte und Tatsachen gestützte Sachverhalte beschreiben.
Da es nicht leicht ist, die eigenen Memoiren zu verfassen und die Berühmtheiten, welche ihr Leben festhalten wollen, nicht unbedingt perfekte Autoren sind, ist es üblich, dass sich Hilfe beim schreiben genommen wird, oder Politiker und Co sich ihre Memoiren von einem Ghost Writer schreiben lassen.
Wer sich dennoch dafür entscheidet, seine Memoiren selbst zu schreiben, sollte zuvor einige Schriftstücke bekannter Autoren lesen, um die Besonderheiten der Memoiren genauer kennenzulernen.

 

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Schreiben lernen in der Schreibwerkstatt

August 19th, 2011 — 4:12pm

In der Schreibwerkstatt werden verschiedenste Schreibtechniken vermittelt. Gruppen treffen sich und lernen gemeinsam, Texte zu schreiben und zu präsentieren. Geleitet werden die Kurse in der Schreibwerkstatt von einem Gruppenleiter, der Themen vorbereitet und schließlich in die Methoden einführt. Texte schreiben lernen hat beim Prinzip der Schreibwerkstatt höchste Priorität.

Arten von Schreibwerkstätten

Es gibt verschiedene Schreibwerkstätten, die jeweils auf unterschiedliche Fachgebiete spezialisiert sind. Die vier bekanntesten Sorten der Schreibwerkstätten sind:

  • wissenschaftliche Schreibwerkstatt
  • literarische Schreibwerkstatt
  • schreibtherapeutische Schreibwerkstatt
  • historische oder regionalgeschichtliche Schreibwerkstatt

In einer literarisch orientierten Schreibwerkstatt kann man zum Beispiel Techniken erlernen, die zukünftigen Autoren dabei helfen, wie sie sich ausdrücken sollen. Oft wird hier das kreative Schreiben gelehrt oder auch gezeigt, wie die Arbeit an literarischen Werken, wie dem eigenen Buch oder Manuskript , aussehen sollte.
Eher historisch orientierte Gruppen arbeiten hingegen an zeitlich begrenzten Projekten. Dabei wird häufig ein ganz bestimmtes geschichtliches Thema erarbeitet und letztlich sogar als Gruppenarbeit publiziert.

Entstehung der Schreibwerkstatt

In den 1970ger Jahren wurden die ersten Schreibwerkstätte gegründet. Ausgelöst von der Schreibbewegung entstanden sie unter dem Motto „Jeder ist ein Schriftsteller“. Das Ziel Autor zu werden und Bücher schreiben zu lernen stand dabei an höchster Stelle.
Die wissenschaftliche Schreibwerkstatt entstand erst um 1990. Verschiedene Universitäten wollten nicht nur das kreative, sondern auch das akademische Schreiben lehren, um effizienteres wissenschaftliches Arbeiten zu fördern.
Heute werden Schreibwerkstätten auf verschiedensten Wegen anboten. Sei es an Volkshochschulen, Schreib-Kursen oder im Internet.

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Das Voynich Manuskript

August 17th, 2011 — 2:53pm

Das Voynich Manuskript ist vermutlich eines der geheimnisumwobensten Manuskripte der Welt. Es ist geschrieben in einer unbekannten Sprache und einer unbekannten Schrift. Es ist auch nicht sicher, wer der Autor des Voynich Manuskripts war. Man nimmt nur an, dass es sich einmal im Besitz des Pharmazeuten Jakub Horcicky de Tepenec befand, was sich an einem  vermutlich nicht gefälschtem Namenseintrag auf der ersten Seite des Voynich Manuskripts festmachen lässt.

Fakten über das Voynich Manuskript

Benannt ist das Voynich Manuskript Textausschnitt aus dem Voynich Manuskriptnach Wilfrid Michael Voynich (1865 – 1930) der das Schriftstück 1912 erwarb. Vermutet wird, dass es Anfang des 15. Jahrhunderts in Norditalien entstand. Im gesamten Text sind weder Korrekturen, noch Durchstreichungen zu finden. Nur die Bebilderung scheint mit wenig Sorgfalt gezeichnet.
Seit 1969 ist das Voynich Manuskript bestand der Rare Book and Manuscript Libary.

Inhalte des Voynich Manuskripts

Nur die Bilder lassen auf Inhalte schließen, jedoch geben diese die Möglichkeit zur Einteilung in verschiedene Sektionen:

1. Abbildungen von Kräuterheilkunde

In dieser Sektion des Voynich Manuskripts befinden sich Bilder einzelner Pflanzen, die uns bekannten Pflanzen zwar ähnlich sind, ihnen jedoch nicht zu hundert Prozent entsprechen. Die Gestaltung wirkt wie aus mittelalterlichen Kräuterbüchern.

2. Astronomische Abbildungen

Das Voynich Manuskript beschäftigt sich an dieser Stellte mit Sonne, Mond und Sternen. Es werden die Tierzeichen abgebildet und immer wieder tauchen kreisförmige Diagramme oder konzentrische Ringe auf. Außerdem sind in diesem Teil des Voynich Manuskripts einige Frauen abgebildet, die wirken, als würden sie sich an den Sternbildern festhalten.

3. Anatomische Abbildungen

Diese Sektion des Voynich Manuskripts ist die wohl rätselhafteste. Auf jeder Seite sind nackte Frauen mit gewölbten Bäuchen zu finden. Alle sitzen dabei in Becken, die durch Rohre verbunden sind. Dies lässt darauf schließen, dass nicht nur anatomische, sondern auch bäderkundliche Erkenntnisse festgehalten wurden.

4. Kosmologische Abbildungen

Oberflächlich gesehen hat dieser Teil des Voynich Manuskript Ähnlichkeiten mit der astronomischen Sektion. Jedoch kann man hier noch zusätzlich miteinander verbundene rosettenartige Zeichnungen vorfinden.

5. Pharmazeutische Abbildungen

Bei den pharmazeutischen Abbildungen handelt es sich um Pflanzenteile mit Beschriftungen und Behältnissen, die an Apotheker-Gefäße erinnern. Auch hier wirft das Voynich Manuskript einige Fragen auf.

Erforschung des Voynich Manuskripts

Einige Menschen haben versucht, das Voynich Manuskript zu entschlüsseln und seine wahre Bedeutung aufzudecken. Unter anderem Versuchte es der Philosophie-Dozent William R. Newbold. Er ist bisher der Einzige, dem es vermeintlich gelang das Manuskript zu entschlüsseln. Doch bevor er den Text vollständig decodieren konnte, starb er überraschend im September 1926.
Einige Jahre nach Newbolds Tod wurden die erzielten Ergebnisse jedoch mehrfach kritisch als unzulässig und falsch betitelt.

Ob das Geheimnis des Voynich Manuskript eines Tages gelüftet werden kann ist noch ungewiss, sicher ist nur, das der Text zu einem der mysteriösisten Schriftstücke der Welt gehört.

 

Bild von Wikimedia Commons

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Das Titelblatt

August 17th, 2011 — 1:17pm

Das Titelblatt fürs Buch

Das Titelblatt macht den ersten Eindruck. Alle Texte, die Überzeugen sollen, müssen auch ein gutes Titelblatt haben.
Egal ob Zeitung, Zeitschrift, Buch oder jedwede andere Publikationsform. Das Titelblatt ist vorn, gut sichtbar und mit den wichtigsten Informationen bestückt.

Unterscheidungen des Titelblatts

Zwar besitzt so gut wie jede Publikationsform ein Titelblatt, jedoch unterscheidet es sich, je nach Typ des Textes und des Inhalts.
Es gibt Titelblätter für:

  • Zeitungen und Zeitschriften
  • wissenschaftliche Arbeiten, wie Diplomarbeiten oder Hausarbeiten
  • Bücher, Broschüren oder Taschenbücher
  • Manuskripte
  • uvm.

Beispielsweise werden Titelblätter von Zeitungen und Zeitschriften auch Titelseite genannt, befinden sich auf der ersten Seite und zeigen das Emblem der Zeitung und den dazugehörigen Schriftzug, sowie das aktuelle Titelbild.
Bei Büchern ist das Titelblatt etwas differenzierter zu betrachten.

Das Titelblatt des Buchs

Beim Buch ist das Titelblatt zum einen die erste Seite (auch Deckblatt oder Schmutztitel genannt), zusätzlich befindet sich auch ein Titelblatt auf der dritten oder fünften Seite des Werkes. Titelblätter von Büchern nennen den Autor, den Verlag, den Buchtitel und den Untertitel. Das Titelblatt der fünften Seite gibt zusätzlich Informationen über Datum und Ort der Publikation und stellt das Impressum dar. Diese dritte oder fünfte Seite ist die so genannte Titelei.
Verschiedene Begriffe beschreiben Buchtitelblätter. Die farbigen, festeren Titelseiten nennt man auch Einband, Cover oder Schutzumschlag.

Funktion des Titelblatts

Eindeutig ist, dass der Leser, der nach Buchtiteln (LINK) ausschau hält, zuallererst mit dem Titelblatt konfrontiert wird. Somit ist seine Gestaltung besonders wichtig, wenn man den Schritt des Veröffentlichens wagen möchte. Aufmerksamkeit kann so durch einen guten Titel, der auf einem passenden Titelblatt zu finden ist, ausgelöst werden.
Zusätzlich macht das Deckblatt es möglich Buch-Verzeichnisse zu erstellen und alle relevanten Informationen schnell zu finden und einzuordnen. Dies bringt nicht nur dem Leser Orientierung, sondern hilft auch dem Verlag oder später dem Buchhandel.

Auch so eine scheinbare Kleinigkeit wie das Titelblatt ist ein wichtiger Bestandteil des Buches und darf bei der Buchveröffentlichung keinesfalls vergessen werden.

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Den richtigen Buchtitel finden

August 16th, 2011 — 12:59pm

Was ist ein Buchtitel?

Ein Buchtitel ist der Werk- oder Arbeitstitel eines Buches unter dem es publiziert wird. Zusätzlich zum Haupttitel gibt es dabei auch Unter- und Nebentitel. Der aus dem althochdeutsch Stammende Begriff Titel [titul, titulo (m)] stellt eine Überschrift eines Textes oder einen Namen eines Buches dar.
Der Buchtitel gibt einem erschienenen Werk ein Markenrecht. Aus diesem Grund ist es die Aufgabe des Verlags vor dem veröffentlichen eines Buches den Buchtitel auf seine Einzigartigkeit zu kontrollieren. Der Autor hat nur die Möglichkeit dem Verleger oder dem Lektor einen Arbeitstitel vorzuschlagen. Ob dies auch der tatsächliche Buchtitel wird, liegt in der Hand des Verlags.

Buchtitel-Arten

Grundsätzlich ist bei jedem Buchtitel wichtig, dass er Aufmerksamkeit erzeugt und an die Neugier des Lesers appelliert. Langweilige oder einfallslose Titel sind nicht erwünscht. Der Buchtitel wird dadurch ein Verbindungselement zwischen dem Leser und einem Werk und kann auch dem Autor dabei helfen, sich zu erklären und seine Verbindung zu dem Geschriebenen klarzustellen.

Dabei gibt es verschiedene Aspekte, welche Buchtitel voneinander unterscheiden:

  • Buchtitel, die mit unbekannten und neuen Aspekten werben
  • Buchtitel, die versuchen die Träume der Leser zu erfüllen
  • Buchtitel, die witzig oder unerwartet sind
  • Buchtitel, die konkrete Informationen (Zeit, Ort, Personen) enthalten

Nach Wahl des Titels solle man sich über die Rhythmik und den Klang, sowie über den Zusammenhang des Buchtitels mit dem Werk bewusst sein.

Wichtigkeit des Buchtitels

Es kommt häufig vor, dass ein Buch nicht wegen seines Inhalts, sondern wegen einem besonders interessant klingendem Buchtitel ausgesucht wird. Aus genau diesem Grund ist es enorm wichtig, die Wahl des Titels mit Bedacht zu treffen.
Um die ungewöhnliche Stellung des Titels zu verdeutlichen kann man an dieser Stelle einen Sonderfall benennen. In einigen Extremfällen werden Bücher nur wegen eines besonders treffenden Titels geschrieben. Das heißt, es kommt zuerst die Überschrift, erst danach wird das Werk verfasst.

Der Buchtitel wird so zum unverzichtbaren Element beim Schreiben eines Buchs.

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Kreatives Schreiben

August 13th, 2011 — 4:56pm

Was ist kreatives Schreiben?

Der Ansatz des kreativen Schreibens geht davon aus, dass Schreiben nicht nur das reine festhalten von Sprache in Schrift ist, sondern auch assoziative, gestaltende und überarbeitende Methoden beinhaltet. Es ist schwer zu sagen, was genau kreatives Schreiben alles einschließt, da sich die verschiedenen Ansätze des kreativen Schreibens stark voneinander unterscheiden.
Entstanden ist das Konzept gegen Ende des 19. Jahrhunderts in Amerika mit der Veröffentlichung des Buchs „Creative Writing“, also kreatives Schreiben.

Kreatives Schreiben lernen

So manch einer fragt sich: Wie schreibe ich ein Buch und wie werde ich ein guter Autor?
Für einige liegt die Antwort im kreativen Schreiben. Im amerikanischen Raum gehört es zur Selbstverständlichkeit, dass kreatives Schreiben auch an Universitäten angeboten wird, wohingegen man das kreative Schreiben hierzulande nur in Schreibwerkstätten oder in der Schule als Hilfe zum Schreibeinstieg nutzt.
Will man diese spezielle Art des Schreibens nun auch erlernen, so muss man sich zunächst für ein bestimmtes Handlungskonzept entscheiden.

Verschiedene Konzepte des kreativen Schreibens

Kreatives Schreiben kann ein Sprachspiel sein, welches Schreibhemmungen lösen soll. Man kann es jedoch auch als therapeutisches Mittel nutzen, zum Beispiel mit Hilfe von autobiographischer Reflexion. Auch die Schreibdidaktik nutzt den Ansatz im schulischen Umfeld, indem Schüler lernen, selbst Autoren von Aufsätzen und Berichten zu werden. Nicht zuletzt kann die Schreibtechnik auch genutzt werden, um Literatur, Szenen aus Theater und Film oder wissenschaftliche Texte zu erstellen.
Um zu wissen, welches Konzept das Richtige ist, sollte man seine Probleme erkennen, die man mit dem kreativen Schreiben lösen möchte.

Kreatives Schreiben üben

Es gibt die verschiedensten Schreibmethoden, die dabei helfen können die eigene Kreativität zu steigern und das Schreiben zu erleichtern. Für viele Vertreter des Ansatzes ist es sogar ein Weg, zum besseren Autor zu werden.
Einige Beispiele für Schreibmethoden sind das Freewriting, Brainstorming, Mind Mapping oder der Mitmachroman.

Wer also eine Schreibblockade hat, kann das kreative Schreiben als Hilfestellung ausprobieren. Und wer weiß, vielleicht bringt es den Durchbruch zum Bestseller Autor!

 

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Der Online-Verlag

August 13th, 2011 — 12:55pm

Was ist ein Online-Verlag?

Ein Online-Verlag ist eine besondere Verlagsform. Online-Verlage sind darauf spezialisiert Publikationen ausschließlich im Internet anzubieten und auf den Druck von Büchern ganz zu verzichten. Allerdings nehmen auch etablierte Verlage die Herausforderung an, Ihr Angebot um digitale Leistungen zu erweitern. Entwickelt hat sich die Idee des Online-Verlags mit der Erfindung des E-Books, denn so wurde die Möglichkeit geschaffen Bücher herunterzuladen und zu lesen, ohne auch nur einen Schritt in einen Buchhandel riskieren zu müssen.

Mein Buch im Online-Verlag?

Das Manuskript zu einem Verlag zu schicken ist der erste Schritt nach Fertigstellung des Manuskripts, wenn man versucht, sein Buch zu veröffentlichen. Doch im Zeitalter der Computertechnologie gibt es  eine neue interessante Möglichkeit dies zu tun: den Online-Verlag.
Es kann von großem Vorteil sein, ein Buch bei einem Online-Verlag einzureichen.
Es werden in Deutschland ungefähr 100 000 Neuerscheinungen pro Jahr in normalen Verlagen veröffentlicht. Aber die Menge an eingereichten Manuskripten ist um ein vielfaches größer. Egal wie gut das Buch ist, die Wahrscheinlichkeit, dass das eigene Buch wirklich veröffentlicht wird, ist bei Programmverlagen gering. Der Online-Verlag bietet eine neue Möglichkeit, sein Buch zu veröffentlichen.
Man sollte jedoch Abwägen, inwiefern man als Autor das Angebot eines reinen Online-Verlags annehmen möchte, da es auch die Möglichkeit gibt innovative Verlage auswählen, die beides anbieten: die Online-Veröffentlichung und die Publikation eines echten Buches.

Vor- und Nachteile des Online-Verlags

Da weder Druck- noch Vertriebskosten anfallen, ist es für den Online-Verlag um einiges günstiger, Bücher zu veröffentlichen. Dementsprechend ist die Anzahl an Veröffentlichungen auch wesentlich höher. Zudem ist eine ständige und sofortige Verfügbarkeit des Angebots gegeben, was für den Leser von Vorteil sein kann.
Nachteilig ist jedoch die Angst vor mangelnder Seriosität und das Fehlen von Qualitätsstatistiken. Daher ist es sicher ein guter Weg, sich auch an einen etablierten Verlag zu wenden, der es geschafft hat, seine Kompetenz zu erweitern. Außerdem wünschen sich viele Leser, das Buch in der Hand halten zu können und nicht nur auf einem Bildschirm zu lesen. Der Mehrwert der Verlage besteht auch noch in unserem modernen Zeitalter, insbesondere durch ihr hybrides Angebot an Online- und “Offline – Publikation”.

Ob der Online-Verlag die Verlagsform der Zukunft ist, steht noch in den Sterne. Sicher ist aber, dass die Internetnutzung und auch die Nutzung anderer digitaler Dienste stetig steigt und so auch der Online-Verlag die Möglichkeit bekommt, populärer zu werden. Bisher jedoch wirkt er auf viele Leser und Autoren eher abschreckend.

 

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