Archive for September 2011


Gedichte schreiben

September 27th, 2011 — 11:04am

Was das Gedichte Schreiben auszeichnet

Schöne Gedichte schreiben ist ein Stück der eigenen Persönlichkeit, das man jemandem zum Geschenk machen kann. Man kann mit dem Gedichte schreiben Gefühle und Stimmungen vermitteln. Schon in der Antike ist dem Gedichte schreiben höchste Wertschätzung entgegengebracht worden.

Kann man Gedichte schreiben lernen?

SchreibenWer gerne Gedichte schreiben will muss sich darüber im Klaren sein, dass es gar nicht so einfach ist einige Zeilen zu schreiben, die man als Poesie oder Lyrik bezeichnen kann. Aber natürlich kann jeder Gedichte schreiben lernen. Reime spielen dabei in der heutigen Lyrik nicht mehre die große Rolle wie noch in früheren Zeiten. Es ist heutzutage wichtiger, mit Worten, Situationen und Emotionen einen Zugang zum Gedichte schreiben zu finden. Ein wenig Technik muss man sich schon aneignen. Man sollte wissen, dass das Versmaß (Anzahl der Silben) dem Gedicht einen Rhythmus gibt und dass die richtige Betonung eine wichtige Rolle spielt. Im Internet findet man viele Webseiten, die sich mit dem Gedichte schreiben befassen (z.B. gedicht-schreiben.de).

Kann man Gedichte schreiben lassen?

Zu verschiedensten Gelegenheiten, wie Geburtstage, Hochzeiten und Jubiläen etc. kann man Gedichte schreiben lassen. Dies kann auch in verschiedenen Sprachen geschehen und auf Wunsch veröffentlicht oder in Buchform gebracht werden. Um ein Gedicht schreiben zu lassen muss man mit verschiedenen Informationen aufwarten können, wie zum Beispiel den Anlass, die Art des Textes, Länge, Sprache und natürlich den Empfänger des Textes. Auf Internetseiten wie dein-eigenes-gedicht.de kann man sein Gedicht schreiben und verschicken lassen.

Kann man online Gedichte schreiben?

Man kann auf mehreren Internetseiten online Gedichte schreiben. Die Verse können dort auch meist gleich veröffentlicht bzw. versandt werden. In Form eines Blogs kann man auch online Gedichte schreiben und mit einem Klick veröffentlichen.
Man kann auf unzählige Arten die Gedanken als Gedicht verpacken. Es lohnt sich, Papier und Stift zu nehmen und es einfach mal zu versuchen, auch wenn es nicht gleich große Lyrik wird.

 

Bild: flickr, kschlot1

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Die Buchpreisbindung

September 24th, 2011 — 11:06am

Eine preisliche Besonderheit: Die Buchpreisbindung

Die Buchpreisbindung regelt eine feste Preisbindung beim Verkauf von Büchern. Das heißt: Jedes Buch kostet überall in Deutschland genau gleich viel. Egal ob ein Werk übers Internet, im Großhandel oder im kleinen Buchladen um die Ecke gekauft wird.
Sämtliche in Deutschland verlegten Bücher und alles buchähnliche erhält einen Wert, der vom Verlag festgelegt wird. Durch die Buchpreisbindung ist der Endpreis dann überall so hoch, wie vom Verlag festgelegt. Nur in sehr wenigen Ausnahmefällen, wie bei beschädigten Büchern, darf der Preis herabgesetzt werden und es gilt keine Buchpreisbindung mehr.

Wozu eine Buchpreisbindung?

Der Sinn der Buchpreisbindung wird bis zum heutigen Tag diskutiert. Es gibt zwei Seiten unter der die Buchpreisbindung betrachtet werden kann.
Auf der einen Seite steht die Wirtschaft. Es wird oft behauptet, dass die Buchpreisbindung keinen wirtschaftlichen Nutzen hat. In unserer freien Ökonomie regeln sich die Preise nach dem Prinzip von Angebot und Nachfrage. Das heißt, wenn die Nachfrage groß ist, dann steigen auch die Preise, wenn etwas weniger beliebt ist, dann wird der Gegenstand verscherbelt. Die Gegner der Buchpreisbindung sind der Meinung, dass auch Schriftstücke diesem Prinzip unterliegen sollten, da ansonsten keine Gerechtigkeit im Marktgeschehen herrsche. Für Sie sind Bücher genau wie jedes andere Gut.
Künstlerisches BuchBefürworter der Buchpreisbindung sehen das anders. Bücher und andere Schriftstücke werden als meritorische Güter, also als vom Staat erwünschte und förderungswürdige Gegenstände, angesehen. Aus diesem Grund empfinden viele die Buchpreisbindung als wichtig für den Erhalt von Buchvielfalt und auch für das Überleben kleinerer Buchhandlungen, die in einem freien Markt nur wenige Chancen hätten.
Bisher konnten sich die Befürworter der Buchpreisbindung in Deutschland durchsetzen, um das Kulturgut “Buch” zu schützen.

Wo gilt die Buchpreisbindung?

Nicht alle Länder haben ihre Buchpreise gesetzlich geregelt, wie es Deutschland, Frankreich, Griechenland, Italien und einige andere getan haben.
Zum Beispiel gibt es in Belgien, der Schweiz, Großbritannien oder auch Amerika keine Buchpreisbindung. In anderen Ländern, wie zum Beispiel Dänemark oder Norwegen, sind die Preise nur mit einer Branchenvereinbarung geregelt.

Ob die Buchpreisbindung sinnvoll ist oder nicht muss jeder für sich selbst entscheiden. Sicher ist nur, dass Die Buchpreisbindung in vielen Diskussionen bestehen konnte und deshalb bis heute den Buchmarkt regelt.

 

Bild: flickr, Bastian.Ö.

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Der Buchhandel

September 23rd, 2011 — 11:06am

Die Wichtigkeit des Buchhandels

Wie Wichtig der Buchhandel ist wissen die meisten Autoren. Im Buchhandel gelangt das Buch zum Leser. Es ist also verständlich, dass ein Schriftsteller auch etwas über einen der wichtigsten Berührungspunkte zwischen Werk und Endabnehmer wissen sollte.
In Deutschland ist der Buchhandel sehr vielseitig und ausgeprägt. Es gibt ungefähr 3800 Buchhandlungen in Deutschland. Darunter finden sich kleine Buchläden, Buchkaufhäuser und hochspezialisierte Fachsortimente. Antiquariate oder E-Book-Stores zählen nicht zum klassischen Buchhandel, doch auch hier ist die Verbreitung von Büchern gegeben. Es gibt also viele Wege das fertiggestellte Manuskript zum Leser zu bringen.

Wandel des Buchhandels

Seit der Revolution des E-Books entstehen immer mehr Internetportale und Webshops die den Verkauf von Büchern anbieten. Und diese Möglichkeit den Buchhandel zu umgehen scheint sehr attraktiv. Leser können rund um die Uhr neue Bücher kaufen und sind nicht mehr von Öffnungszeiten abhängig. Zudem können die, in digitaler Form erworbenen Werke auf kleinstem Raum gespeichert und mit einer Vielzahl portabler Geräte gelesen werden.
BuchhandelZu Zeiten, in denen E-Books noch Neuerungen am Markt waren, hatte der Buchhandel die Befürchtung durch den wachsenden Online-Markt ausgestochen zu werden. Bis heute haben sich diese Befürchtungen jedoch nicht bewahrheitet und der normale, sowie der Online-Buchhandel bestehen parallel miteinander.

Buchhandel und Sonderreglungen

Die Buchpreisbindung ist einer der Gründe dafür, dass auch kleinere Buchhandlungen eine Chance haben und nicht durch die steigende Konkurrenz vom Markt gedrängt werden. Die Preisbindung garantiert, dass ein Buch überall dasselbe kostet und so können zum Beispiel große Internetversandhändler nicht mit niedrigen Preisen kleinere Buchläden unterbieten.
Ein anderer Schutz für den Buchhandel ist der verringerte Mehrwertsteuersatz. Anstatt der üblichen 19% zahlen Verbraucher nur 7% beim Buchkauf. Dadurch werden Schriftstücke für mehr Menschen erschwinglich und der Buchhandel profitiert von mehr Kunden.

So können auch unbekannte Manuskripte es schaffen im Buchhandel zu landen. Ohne diese Reglungen würde es sich für Verlage nur wenig lohnen unbekannten Autoren eine Chance zu geben.

 

Bild: flickr, Berliner Büchertisch

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Das Autorenhonorar

September 21st, 2011 — 11:12am

Was versteht man unter „Autorenhonorar“ ?

AutorenhonorarDas Autorenhonorar ist das Geld, welches ein Autor für die Erstellung von Texten erhält. Das Prinizip des Autorenhonorars basiert darauf, dass dem Urheber eines Textes eine Vergütung von den Nutzern des Textes zusteht.
Die Vergütung, die der Schriftsteller erhält, wird mit dem entsprechenden Verlag ausgehandelt und in dem Verlagsvertrag festgelegt. Der vorhandene Verhandlungsspielraum für das Autorenhonorar hängt dabei meist von der voraussichtlichen Verkaufsmenge des Werkes ab.

Geschichte des Autorenhonorars

Im 15. Jahrhundert lassen sich erste Zahlungen eines Autorenhonorars feststellen. Bis ins 16. Jahrhundert war die Form dieser Vergütungen jedoch anders, wie das heute übliche Autorenhonorar. Es wurden Zahlungen von Sponsoren angefordert, die als Gegenleistung eine Widmung in einem Werk erhielten. Da die Sponsoren vor der Veröffentlichung des Buches nicht wussten, dass ihnen eine Widmung gelten würde, waren die Zahlungen ungewiss.
Erst ab dem 17. Jahrhundert entstanden sogenannte Pauschalhonorare, welche auf Basis von Auflagen einer Publikation berechnet wurden. Je mehr Bücher verkauft wurden, desto höher war das letztliche Autorenhonorar. Das Autorenhonorar musste jedoch nicht in Form von Geld ausgezahlt werden, sondern konnte auch aus Tauschwaren, wie Nahrungsmitteln, bestehen.
Ein großer Unterschied zur heutigen Zeit liegt darin, dass viele Werke nicht durch den Wunsch der Autoren auf ein möglichst hohes Honorar entstanden, sondern eher aus der reinen Liebe zur schriftstellerischen Tätigkeit. Das Autorenhonorar war nur ein positiver Nebeneffekt.

Das Autorenhonorar heute

Heute gibt es genaue Vorgaben für die Höhe der Bezahlung. In Deutschland wird die Honorarzahlung durch das Urhebervertragsrecht geregelt und anhand genauster Vorschriften bestimmt. Je nach Potenzial und Wert des Buches ist das Honorar innerhalb dieser Grenzen verhandelbar.
Ein Beispiel: Für eine Hardcoverausgabe eines Buches erhält der Autor 8-10% des Nettoladenpreises. Bei großen Verkaufsmengen kann der Autor zusätzlich ein gestaffeltes Autorenhonorar erhalten.

Die vielen inzwischen bestehenden Reglungen helfen den Autoren dabei, ein Autorenhonorar in angemessener Höhe zu erhalten. Trotzdem ist es wichtig bei den Vertragsverhandlungen auf die Höhe und den genauen Wortlaut des Verlagvertrags zu achten.

 

Bild: flickr, bw14

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Der Literaturagent

September 18th, 2011 — 10:23am

Was ist ein Literaturagent?

Literaturagenten sind Dienstleister. Ihre Aufgabe ist es Schriftsteller an Verlage oder dementsprechende Unternehmen zu vermitteln. Literaturagenten helfen Autoren, indem sie Verträge aushandeln und einen guten Rahmen schaffen, in dem das Manuskript angeboten wird.
Als Gegenleistung erhalten sie eine Provision die ungefähr 15% des Autorenhonorars beträgt.

Wer benötigt Literaturagenten?

Hierzulande ist es nicht üblich, dass jeder Autor einen eigenen Literaturagenten hat. Zwar können Literaturagenten eine große Hilfe bei der Verlagssuche sein, doch insbesondere für junge oder weniger bekannte Autoren ist ein Agent, der einen beachtlichen Anteil des Autorenhonorars verlangt, oft nicht erschwinglich. Und auch in einer guten Literaturagentur aufgenommen zu werden ist nicht einfach, da nur erfolgversprechende Manuskripte angenommen werden. So sind es eher die großen, bekannten Schriftsteller, welche die Hilfe eines Literaturagenten in Anspruch nehmen, wenn sie auf der Suche nach einem Publikumsverlag sind.
Ganz anders ist es zum Beispiel im angelsächsischen Raum. Dort kommt ein Autor ohne Literaturagent nicht weit.

Das Wissen der Literaturagenten

Wie an jede spezialisierte Fachkraft, werden auch gewisse Anforderungen an einen Literaturagenten gestellt. Unter anderem sollte sich ein guter Agent auf dem Buchmarkt auskennen und wissen welche Verlage sich für welche Bücher eignen. Außerdem kennen sich Literaturagenten mit Verträgen, Lizenzen und dem Urheberrecht aus. Ein seriöser Agent kennt häufig schon viele Lektoren und weiß gleich, an wen er sich wenden muss. Da es inzwischen recht viele Literaturagenturen in Deutschland gibt, ist es wichtig bei der Auswahl der Agentur auf Seriosität und Erfahrung der Agenten zu achten. Auch unter den Literaturagenturen gibt es einige schwarze Schafe.

Junge deutsche Autoren werden wahrscheinlich auch in Zukunft selbst mit den Verlagen in Kontakt treten, um ohne Hilfe eines Literaturagenten ihr Manuskript von der Einsendung bis zur Veröffentlichung begleiten zu lassen.

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Am Telefon das Manuskript ankündigen

September 16th, 2011 — 10:20am

Dem Verleger das Manuskript vorstellen

Ein Telefonat mit einem Verlag ist eine gute Möglichkeit, um aus dem unverlangten Manuskript ein verlangtes zu machen. So steigen die Chancen des Manuskriptes von einem Lektor gelesen und in Zukunft veröffentlicht zu werden.
Wer soweit kommen möchte, der kann sich an einige Regeln für ein erfolgreiches Telefonat halten. Das Einhalten dieser Regeln gibt zwar keine sichere Zusage für die Publikation des Manuskripts, aber es kann eine gute Hilfestellung bieten.

3 Schritte zum verlangten Manuskript

  • Das Manuskript beim richtigen Verlag ankündigen

Wer ein erfolgversprechendes Gespräch über sein Manuskript führen will, der sollte wissen, mit wem er es zu tun hat. Ein Autor muss, bevor er zum Hörer greift, die richtigen Verlage ausfindig machen, bei denen er sein Manuskript ankündigen möchte. Zusätzlich sollte der Schriftsteller die richtige Ansprechperson kennen, damit er sich direkt mit dieser verbinden lassen kann.

  • Das Manuskript kurz und präzise vorstellen

Wenn der erste Schritt geschafft ist und der richtige Ansprechpartner am anderen Ende der Leitung hängt, dann kommt die nächste Hürde. Lektoren haben nicht viel Zeit für lange Telefonate. Es liegt nun am Autor mit möglichst wenigen Worten und dennoch so präzise wie möglich sein Manuskript vorzustellen. Mit drei Sätzen sollte der Inhalt des Textes erklärt werden und mit drei weiteren kann der Schriftsteller seine Intentionen, die er beim Schreiben des Werkes verfolgt hat, zur Sprache bringen.
Das Vorlesen einer Textpassage ist bei Lektoren wenig beliebt, denn wenn ihnen das Manuskript gefällt wird es ohnehin noch genau studiert.

  • Absprachen zum Manuskript-Versand

Der letzte, jedoch nicht unwichtige, Punkt ist die Frage nach dem Versand. Wer es geschafft hat sein Manuskript erfolgreich vorzustellen, der sollte sich erkundigen wie und in welchem Ausmaß das Werk zum Verlag gelangen soll. Dabei ist zu klären, ob der Text lieber in elektronischer Form, per Mail oder CD-Rom, oder postalisch verschickt werden soll. Auch der Umfang des Verschickten spielt eine wichtige Rolle. Was verlangt der Verlag neben dem Manuskript? Sollte zum Entwurf auch ein Exposé oder eine Autorenbiographie einhergehen? Wie viele Seiten sollte der Text umfassen?

Das Telefonat kann so erfolgreich beendet werden. Hält sich der Autor anschließend an die Vorgaben des Verlages, hat er eine große Chance sein nun verlangtes Manuskript eines Tages als Buch im Handel zu finden.

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Verlangte und unverlangte Manuskripte

September 13th, 2011 — 10:25am

Womit hängt die Bezeichnung des Manuskripts zusammen?

Ob ein Manuskript verlangt oder unverlangt ist, hängt nicht damit zusammen, unter welchen Voraussetzungen ein Autor sein Manuskript geschrieben hat. Die Frage nach dem Verlangen wird auch nicht durch die zukünftigen Leser beantwortet. Es ist ist die Voraussetzung unter der das Manuskript an einen Verlag gesendet wird, die bestimmt ob das Manuskript verlangt oder unverlangt ist.

Das unverlangte Manuskript

SchreibenAm häufigsten werden unverlangte Manuskripte eingereicht. Das bedeutet, es werden Manuskripte versandt, welche ohne vorherige Absprache beim Verlag ankommen.
Ein Autor schreibt sein Werk, verpackt es und schickt es gemeinsam mit dem Exposé, sowie dem Anschreiben an einen Verlag, der ihm passend erscheint.

Das verlangte Manuskript

Anders verläuft der Weg des verlangten Manuskripts. Autoren, die ihren Text verlangt einsenden, haben schon vor dem Verschicken ihres Werkes Kontakt mit dem Verlag aufgenommen. Meist hat schon ein Telefonat mit dem Verleger oder dem Lektor stattgefunden, in welchem das Manuskript angekündigt wurde. Auch durch Gespräche auf Buchmessen wird das unverlangte Manuskript schnell zum verlangten.

Das „bessere“ Manuskript

Doch welche Art der Einsendung ist letztendlich die Erfolgreichere? Jeder Autor der sein Manuskript verschickt hofft selbstverständlich auf positive Antwort seitens des Verlages. Größere Chancen darauf haben verlangte Manuskripte. Wer in einem Gespräch das eigene Buch schon vorstellen konnte und daraufhin auf den Wunsch des Verlegers sein Manuskript einreicht, kann damit rechnen, dass der Text gelesen wird. So ist die größte Hürde geschafft und die Qualität des Manuskripts entscheidet über den weiteren Verlauf.
Bild: flickr, kschlot1

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Das persönliche Anschreiben

September 10th, 2011 — 11:37am

Ein Manuskript benötigt ein persönliches Anschreiben

Wer sein Manuskript einsendet, der sollte neben dem Exposé auch ein persönliches Anschreiben beilegen.
Auch wenn es kaum zu glauben ist, es gibt einige Autoren, welche ein perfektes Manuskript schreiben, aber vergessen es mit Namen und Adresse zu kennzeichnen. Ein Schriftstück ohne erkennbaren Autor ist nichts wert. Wer meint, es würde ausreichen, seinen Namen auf das Paket zu schreiben, der irrt sich. Der Karton, in dem das Geschriebene steckt, wird meistens einfach weggeworfen. Aus genau diesem Grund ist das Anschreiben wichtig. Das Selbstgeschriebene wird mit einem persönlichen Anschreiben ausreichend gekennzeichnet und der Lektor weiß jederzeit wessen Werk er in den Händen hält.

Wie muss ein Anschreiben aussehen

Buch lesenEin korrektes Anschreiben ist relativ leicht und schnell erstellt.
Wichtig ist, dass der Name des Ansprechpartners im Verlag und die Adresse des Verlags vermerkt sind. Außerdem sollte das Datum mit Ortsangabe auf dem Anschreiben stehen.
Unter dem Datum folgt der eigene Name, die Adresse und am besten auch die Telefonnummer und E-Mail Adresse.
Wenn alle diese Grundangaben auf dem Papier stehen folgt noch das eigentliche Anschreiben. Hier wird der Ansprechpartner mit „Sehr geehrte(r) …“ angesprochen und es folgt eine kurze Einleitung für das eigene Manuskript. Am besten ist, wenn man Bezug auf ein zuvor geführtes Telefonat nehmen kann und daraufhin das eigene Werk anbietet. Zusätzlich können im Anschreiben noch Vorzüge und Länge des Textes angegeben werden, um dem Lektor die Entscheidung, das Manuskript tatsächlich zu lesen, zu erleichtern.

Das persönliche Anschreiben wird so nicht nur zur Wiedererkennung wichtig, sondern kann, wenn es gut verfasst ist, die Zukunft des Manuskripts beeinflussen.

Bild: friek_magazine, flickr

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Der Ghost Writer

September 8th, 2011 — 11:36am

Ghost Writer statt selber schreiben

Viele Menschen beschließen, ihr Werk nicht selbst zu schreiben, sondern einen Ghost Writer zu engagieren, der ihnen das Gewünschte mit schönen Worten auf Papier bringt
Doch wer selbst zum Autor werden möchte, dem bringt es nicht viel, sich von jemand anderem, einem Ghost Writer, sein Werk verfassen zu lassen. Doch für jemanden, der zum Ziel hat, sein Leben festzuhaltenund für den das Schreiben nur nebensächlich ist, spielt der Ghost Writer eine große Rolle. Doch wer sind diese namenlosen Schriftsteller vieler Werke?

Legale und illegale Ghost Writer
schreiben
Eine Hauptaufgabe der Ghost Writer ist das Schreiben für Menschen, die selbst keine Zeit oder keine ausreichenden Fähigkeiten haben, ein Buch zu verfassen. Zum Beispiel übernehmen es Ghost Writer, für andere Autobiographien zu schreiben, da gerade die Berühmtheiten, Politiker oder Spitzensportler meist nicht aufs Bücher verfassen spezialisiert sind. Diese Form des Ghost Writing ist legal und besteht weit häufiger, als gedacht.
Jedoch gibt es auch akademische Ghost Writer. Von ihnen werden Bachelor-, Diplom- und Hausarbeiten formuliert oder sogar komplett erstellt. Wer eine so geschriebene Arbeit einreicht, der muss mit hohen Strafen rechnen, wenn herauskommt, dass ein Ghost Writer die Arbeit verfasst hat. Problematisch ist jedoch, dass es nur schwer möglich ist, herauszufinden ob ein Geisterschreiber dahinter steckt. Jedoch hat sich das durch die Möglichkeiten des Internets schon geändert.

Der unsichtbare Ghost Writer

Auch wenn der Ghost Writer ganz legitim ein Schriftstück verfasst hat, so bleibt er trotzdem meist ein „Geist“. Sein Name wird weder auf dem Bucheinband, noch im Titel erwähnt. Nur teilweise steht der Name des Schreibers in der Danksagung oder im Impressum.

Wer sich als Autor also selbst entschließt, für jemand anderen zu schreiben, der sollte sich vorher ganz genau ansehen, was er schreibt. Und mit ein wenig Glück kommt der große Durchbruch als Schriftsteller über den Umweg, als Ghost Writer Bücher für andere geschrieben zu haben.
Bild: squonk 11, flickr

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Kreatives Schreiben lernen

September 7th, 2011 — 10:46am

Das Studium des kreativen Schreibens

Kreatives Schreiben ist nicht leicht zu erlernen. Aus genau diesem Grund gibt es nicht nur Schulen oder Schreibwerkstätten, in denen das kreative Schreiben vermittelt wird. Es gibt Institute, die noch viel mehr anbieten.
Zum Beispiel bietet das Inkas Institut (inkas-institut.de) ein viersemestriges Studium an. Während dieser Zeit wird dem (zukünftigen) Schriftsteller alles vermittelt, was für ihn und seinen Werdegang schreibtechnisch von Bedeutung ist. So lernt man neben dem kreativen Schreiben auch vieles über Literaturgeschichte und setzt das erlernte Wissen in Schreibübungen um.

Was kann man mit kreativem Schreiben erreichen?

Kreatives Schreiben kann bei vielem helfen. Viele Autoren hatten schon einmal eine Schreibblockade. Techniken des kreativen Schreibens können dabei helfen diese Blockaden zu besiegen. Nützlich sind Schreibtechniken auch für junge Autoren. Wer wenig Erfahrung hat, dem fehlt oft der Schreibfluss oder das Selbstgeschriebene klingt abgehackt und nicht zusammenhängend. Wer kreatives Schreiben erlernt, der hat weniger, oder im Idealfall, gar nicht mit solchen Problemen zu kämpfen.

Unterschiede zwischen Studium und Schreibwerkstatt

Wer kreatives Schreiben in der Schreibwerkstatt lernt, der bekommt Grundlagen, die hilfreich sein können, vermittelt. Gerade als Hobbyautor oder Anfänger kann man so an interessante Informationen gelangen und sich ein Stückchen weiterentwickeln. Wer dem Schreiben sein Leben widmet, der kann noch mehr Wissen rund ums Buch in einem Studium erlangen. Wer kreatives Schreiben studiert, der weiß danach genau, was er tut.
Hierzu ein kleines Beispiel: Wer sich für das Studium „Creative Writing“ im Inkas Institut entscheidet, der kann am Ende nicht nur Manuskripte schreiben, sondern weiß auch, wie Lesungen abgehalten werden, was das Lektorat ist und wie man Reden schreibt.

Egal für welche Lern-Intensität man sich entscheidet, wer sein erstes Manuskript schreibt, dem helfen Techniken des kreativen Schreibens sicherlich weiter.

Wörter

 

Bild: nikiobermeier, flickr

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