Archive for Dezember 2011


Die Entscheidung für einen Verlag

Dezember 5th, 2011 — 4:28pm

Als Autor muss man sich nicht nur fragen, wie man sein Manuskript anbietet, sondern auch wem. Es gibt keine pauschale Lösung, welche Art von Verlag nun der Richtige ist. Man muss sich darüber klar werden welcher Verlag welche Vorteil bietet.

Der Programmverlag

Wenn man Berufsschriftsteller werden will, ist die Wahl eines Programmverlags oder die Weihe, in einen solchen Verlag aufgenommen zu werden, unbedingt zu empfehlen. Man kann bei der Aufnahme in ein Programm eine leichtere Chance auf die breite Wahrnehmung einer Leserschaft gewinnen. Auf der anderen Seite muss man gegebenenfalls Kompromisse in Inhalt und Gestaltung hinnehmen, da das Buch an ein Programm angepasst werden muss. Es ist in einem Programmverlag nicht einfach und oft hängt viel vom Wohlwollen der Lektoren bzw. des Verlegers ab. Ein Programmverlag sichert nicht automatisch hohe Auflagen, aber das ist nicht das Risiko des Autors.

Der Privatverlag

Bei einem Privatverlag wird man von Verlagsprofis unterstützt. Das Buch wird nach den Vorstellungen des Autors lektoriert und man wird beraten. So kann man gut vorbereitet mit seinem Buch auf den Markt gehen und durchaus auch ansehnliche Auflagen erzielen. Es werden auch verschiedene Märkte erschlossen, sollte der Schriftsteller in verschiedenen Kategorien tätig sein, wie Kriminalroman, Poesie oder wissenschaftliche Abhandlungen. Man wird von einer Hand geleitet und in den unterschiedlichen Genres profiliert. Weder das Buch selbst verlegen noch ein Programmverlag kann diese Leistungen erbringen. Man sollte genau prüfen, wie ein in Augenschein genommener Privatverlag die oben genannten Kriterien erfüllt, da es auch einige schwarze Schafe gibt.

Selbstverlag, Print-On-Demand und Internet

Der SelbstverlagWenn man den Weg des Selbstverlags wählt, muss man sich klar machen, dass es mühsam, ineffizient und teuer ist. Man muss alles selbst machen. Es ist nur für Leute geeignet, die partout ihren eigenen Weg alleine gehen wollen und Talent in der Vermarktung haben. Man muss sich mit Kleinauflagen begnügen und trägt das Risiko alleine.
Das Internet oder Print-On-Demand können hier nur eingeschränkte Alternativen sein.

Es gibt bei der Suche nach einem Verlag Alternativen und es empfiehlt sich, diese genau zu begutachten und ein Beratungsgespräch zu suchen.

Bild: friek_magazine, flickr

Comment » | Der Literaturbetrieb

Back to top