Archive for Mai 2013


Ratgeber Manuskript

Mai 31st, 2013 — 3:49pm

Es gibt verschiedenste Ratgeber für Manuskripte mit Informationen zur Formatierung, welche Schriftart man nutzt und auf was man sonst noch beachten sollte. Aber wie sieht ein Ratgeber-Manuskript aus? Anders als ein reguläres Roman-Manuskript enthält ein Ratgeber-Manuskript meistens nicht nur reinen Fließtext, sondern eine Vielzahl von Beispielen, Zitaten und Bildern. Solche Bausteine müssen natürlich bei der Erstellung einer Normseite beachtet werden.

Formatierung eines Ratgeber-Manuskripts

Der Aufbau einer Normseite wurde hier ebenfalls bereits erörtert. 60 Anschläge pro Zeile bei 30 Zeilen pro Seite. Natürlich möchte man in seinem Ratgeber-Manuskript auch keine „Hurenkinder“, also ein bis zwei Zeilen, die noch einmal auf einer neuen Seite stehen. Besteht das Werk aus reinem Text, ist diese Arbeit bereits zeitaufwendig und erfordert für die Feinarbeiten einen professionellen Lektor oder eine Menge Geduld. Handelt es sich allerdings um ein Ratgeber-Manuskript, welches relativ viele mediale Inhalte enthält, können bereits kleine Formänderungen auf anderen Seiten zu massiven Verschiebungen führen. Dies bedeutet, dass möglicherweise verschiedene Änderungen an den Inhalten notwendig sind, um eine geeignete Form zu erreichen. Dabei ist eine enge Zusammenarbeit zwischen Lektor und Verfasser des Ratgeber-Manuskripts notwendig, da es eventuell für den Autor wichtig ist, dass genau dieses Bild neben eben genau diesem Textbaustein steht.

Inhaltliche Korrektur eines Ratgeber-Manuskripts

Lektoren sind grundsätzlich darauf bedacht, den Text so zu bearbeiten, dass er einen optimalen Lesefluss und dabei ein bestmögliches Verständnis garantiert. Zu diesem Zweck werden unnötige Formulierungen, Ausschweifungen, nebensächliche Erklärungen oder Füllwörter kurzerhand gestrichen und durch treffendere Sätze ersetzt. Natürlich geschieht dies im besten Fall ohne die, jedem Autoren eigene Art zu schreiben zu stark zu verändern. Ratgeber sind jedoch Werke, die sich meist mit einem speziellen Thema auseinandersetzen, in denen der Autor sich als Experte sieht. Für denjenigen, der ein solches Ratgeber-Manuskript lektoriert, ergibt sich daraus ein Problem. Selbstverständlich hat er ein nicht annähernd so tief greifendes Wissen und hat deshalb, vor allem bei komplexen Werken, keine Ahnung, inwiefern eine bestimmte Formulierung essenziell ist. Genauso lassen sich manche Sachverhalte nicht flüssig und leicht verständlich erklären, was sicherlich auch bereits den einen oder anderen Textverständigen eines Ratgeber-Manuskripts zur Verzweiflung gebracht hat.

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Professionelles Manuskript

Mai 24th, 2013 — 8:00am

Als Manuskript bezeichnet man ursprünglich einen handschriftlich verfassten und zur Publikation bereiteten Text. Heute werden umgangssprachlich auch die modernen Druckvorlagen als Manuskripte (richtig: Typoskript) bezeichnet. Unter einem professionellen Manuskript lässt sich ein, nach allgemein gültigen Normen, ausgearbeiteter Text bezeichnen. Die Idee, professionelle Manuskripte zu standardisieren, lässt sich auf die enormen Mengen an eingesendeten Texten zurückführen. Jeder Lektor ist bei der zu bearbeitenden Menge froh, statt eines einfachen Fließtextes ohne jedes Format, ein ausgearbeitetes und professionelles Manuskript in den Händen zu halten. Somit sollte jedem Autor an einer möglichst guten Umsetzung der Normen gelegen sein, um sich nicht in ein schlechtes Licht zu stellen.

Professionelles Manuskript – Worauf muss ich achten?

Egal, ob Sie Ihren Text per Mail oder über den Postweg einschicken: Ein professionelles Manuskript sollte nicht handschriftlich verfasst und keine schlechte Kopie sein. Am besten ist ein möglichst hochwertiger Originaldruck, einseitig und auf etwas dickerem Papier. Doch bevor Sie Ihr professionelles Manuskript drucken oder abschicken können, gibt es noch viel zu erledigen. Der erste Schritt hierbei ist die Aufarbeitung des Inhaltes. Suchen Sie sich hierfür einen oder zwei Bekannte, die mit orthografischen Kompetenzen ausgestattet sind und sich für Ihr Werk interessieren. Da man seine eigenen Fehler in den meisten Fällen übersieht, sind Dritte für diesen Schritt unabdingbar. Nachdem Ihr professionelles Manuskript von Rechtschreibfehlern befreit ist und es auch keine logischen Fehler oder fehlende Erklärungen mehr gibt, sind Sie bereit für die formelle Überarbeitung. Dabei sollte jede Textseite der Normseite eines Manuskripts entsprechen. Diese gibt 30 Zeilen bei 60 Anschlägen pro Zeile an. Der Zeilenabstand beträgt 1,5cm und die Schriftgröße mindestens 12pkt. Nutzen Sie keine exotische Schriftart. Die Standards sind Courier, Arial und Times New Roman. In einem professionellen Manuskript befindet sich nur reiner Text, ohne Hervorhebungen durch beispielsweise kursive oder fette Schrift. Wörter werden am Ende der Zeile nicht getrennt und Anmerkungen oder Kommentare sind zu entfernen. Ebenso sollte Ihr Manuskript keine Flecken oder Knicke jeglicher Art enthalten. Zu den Seitenrändern sind die Angaben verschieden, allerdings sollten sie so gewählt sein, dass Platz für Anmerkungen und Korrekturen ist. Die Seiten eines professionellen Manuskripts sind außerdem jeweils mit einer Seitenzahl, Ihrem Namen und Ihrer Adresse sowie dem Titel des Werkes versehen. Achten Sie beim Versenden des Manuskripts darauf, welcher Umfang verlangt ist, also ob Sie alles senden sollen oder nur eine Leseprobe.

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Beethoven-Manuskript

Mai 21st, 2013 — 3:00pm

Ludwig van Beethoven gilt als einer der bedeutensten Komponisten in der Musikgeschichte, da er die Wiener Klassik vollendet haben soll. Für Sinfonien, Klaviersonaten sowie Streichquartette verfasste Beethoven Manuskripte, die Kennern und Liebhabern heute sehr viel wert sind. Kein Wunder also, dass ein Beethoven-Manuskript für sage und schreibe 250.000 Euro versteigert wurde. Obwohl es Beethovens Manuskript war gehörte es seinem befreundeten Komponisten Frédéric Chopin, welches er ihm scheinbar überlassen hat. Genauer gesagt ersteigerte der Auktionator das Beethoven-Manuskript im Auktionshaus Sotheby, welches sich in Paris befindet. Da dieses Beethoven-Manuskript allerdings nur ein Teil einer großen Sammlung von Musik aus Europa ist, war der Preis aller natürlich um einiges größer. Insgesamt soll die Sammlung, welche auch Manuskripte von Johann Sebastian Bach und Arnold Schönberg beinhaltete, für 3,3 Millionen Euro verkauft worden sein. Eine sehr beachtliche Summe, selbst für derart alte Manuskripte. Dies ist allerdings nur eine Geschichte, bei der ein Manuskript von Ludwig van Beethoven für einen schier unglaublichen Preis den Besitzer wechselte.

Beethoven-Manuskript: Die Große Fuge

Das verloren geglaubte Manuskript „Die Große Fuge“ von Beethoven ist angeblich im Jahre 2005 wieder aufgetaucht. Einer Bibliothekarin aus einem Vorort in den USA fiel dieses Original scheinbar in die Hände. Sie wusste anscheinend genau, wie wertvoll solch ein Manuskript ist, da sie Berichten zufolge im ersten Moment schockiert und sprachlos gewesen ist. Wenn man bedenkt, für wie viel es später versteigert wurde, ist das auch nicht verwunderlich. 250.000 Euro sind hierbei noch ein Schnäppchen. Tatsächlich wurde Die „Große Fuge“ laut dem Auktionshaus für 1,65 Millionen Euro verkauft. Der anonym gehaltene Auktionator soll übrigens über Telefon sein immens großes Gebot abgegeben haben.

Möglicherweise war dies nicht die letzte teure Auktion, da es immer noch verloren geglaubte Manuskripte gibt, die unter Umständen wieder auftauchen. Somit lässt sich nicht sagen, wie hoch der Preis für die nächste Auktion eines Beethoven-Manuskripts liegen wird. Eins ist allerdings klar: Es wird nicht günstig werden.

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Manuskripte digitalisieren

Mai 13th, 2013 — 3:49pm

Die heutige Technik ermöglicht uns viele Dinge, auf die wir früher verzichten mussten. So spielt sich die Medienwelt immer öfter online ab, um viele Menschen zu erreichen. Von dieser Möglichkeit profitieren auch Autoren, da sie ihre Manuskripte digitalisieren und dadurch jederzeit bearbeiten können, um sie später selbst oder über einen Verlag zu veröffentlichen. Zudem lassen sich nicht nur neu erstellte Manuskripte digitalisieren sondern auch alte Manuskripte, die man vor dem Verlust schützen will, denn diese können nach einigen hundert Jahren einfach zerbröseln.

Alte Manuskripte digitalisieren

Um die Inhalte der alten Manuskripte vor dem Zerfall zu retten, will man in der Vatikanischen Apostolischen Bibliothek die Manuskripte digitalisieren. Insgesamt sollen 80.000 Manuskripte der Bibliothek online gehen. Dies ist ein unglaublich großes und vor allen Dingen langwieriges Unterfangen, da jede der ca. 40 Millionen Seiten einzeln abfotografiert werden muss. Die Kosten dieses Projektes liegen ebenfalls im achtstelligen Bereich und ist demnach sehr kostspielig. Ein Verzicht auf die kostbaren Manuskripte ist allerdings undenkbar, da einige von ihnen ca. 2000 Jahre alt sein sollen. Dieses Kulturerbe möchte man natürlich nicht einfach aufgeben.

Manuskripte digitalisieren: Die Chance für Autoren

Durch die Digitalisierung und der Entwicklung digitaler Schreibsysteme fällt es Autoren leicht, dass eigene Manuskript effektiv zu schreiben und zu bearbeiten. Dass eine Seite wie früher bei einem Tippfehler durch die Schreibmaschine neu erstellt werden muss, bleibt den Autoren demnach erspart und sie können sich stattdessen voll und ganz auf ihre Geschichte konzentrieren. Zudem ist es für Autoren dadurch viel einfacher, die Manuskripte an Verlage zu versenden. Es bedarf meist nur eines Klicks und schon ist das Manuskript an den gewünschten Verlag versandt und man muss nur noch auf eine positive Antwort warten.

Manuskripte digitalisieren zu können ist sowohl für alte als auch neu erstellte Manuskripte ein riesiger Vorteil. Die Digitalisierung der Medien wird sehr wahrscheinlich voranschreiten. Wann und ob diese ihren Endpunkt erreicht, ist jedoch noch ungewiss.

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Manuskript übersetzen

Mai 8th, 2013 — 3:47pm

Der Wunsch, ein Manuskript übersetzen zu lassen, tritt in vielen Fällen in Erscheinung. Die Vorstellung, dass das eigene Buch auch in anderen Ländern gelesen wird, stimmt den ein oder anderen Autor sehr zufrieden. Einige Autoren schreiben ihr Manuskript jedoch zuallererst in der Muttersprache. Dies ist meist der effektivste Weg, da man hierbei sprachgewandter agieren kann. Gehört die Zielgruppe allerdings einer anderen Sprache an, muss man das Manuskript übersetzen, damit diese das Buch später lesen und verstehen können. Allerdings ist es gar nicht so einfach, wenn man der Zweitsprache nicht hundertprozentig mächtig ist. Daher macht es Sinn, das Manuskript übersetzen zu lassen.

Wer kann ein Manuskript übersetzen?

Um ein Manuskript übersetzen zu lassen, gibt es mehrere Möglichkeiten. Auf der einen Seite könnten Sie sich an Studenten mit entsprechendem Studienfach wenden. Diese machen es oftmals sehr gerne, da sie sich somit weiterbilden können und einen weiteren Nachweis ihrer Qualifikation für ihren Karriereverlauf besitzen. Zudem ist eine Übersetzung bei Studenten längst nicht so kostenintensiv wie bei einem Spezialisten. Jedoch muss man bedenken, dass nicht jeder Student das nötige Know-how mitbringen kann. Bei der Auswahl des Übersetzers muss also darauf geachtet werden, welches Themen- bzw. Fachgebiet das Manuskript im Großen und Ganzen behandelt. Dieses Vorgehen gilt ebenfalls für die Wahl eines Spezialisten, der das Manuskript übersetzen soll. Ein Kinderbuch wird beispielsweise bedeutend einfacher in eine andere Sprache übertragen werden können als ein Manuskript über die Geschichte Deutschlands. Je mehr Fachwörter ihr Manuskript enthält, desto schwieriger wird es für jemanden ohne Vorkenntnisse werden, bestimmte Zusammenhänge in die jeweilige Sprache zu übersetzen und diese verständlich zu vermitteln.

Fazit

Suchen Sie sich Ihren Übersetzer sehr genau aus, denn auch in anderen Ländern liest niemand gern ein Buch mit zahlreichen Grammatik- und Rechtschreibfehlern. Sicherheitshalber lassen Sie Ihr anderssprachiges Manuskript von einem weiteren Manuskriptprüfer korrigieren. Wenden Sie sich an einen Profi oder einer Person Ihres Vertrauens, die, mit möglichst keinem einzigen Fehler, Ihr Manuskript übersetzen.

 

 

Bildquelle: teclasorg, Flickr.com

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