Archive for Juni 2013


Zehnfingersystem

Juni 18th, 2013 — 10:56am

Das Zehnfingersystem wird zur Texteingabe mittels Tastatur verwendet. Beim Zehnfingersystem ist die Grundstellung der Finger so gewählt, dass jede Taste mit einem sehr kurzen Griffweg erreicht werden kann. Die Ausgangsstellung der Finger liegt auf der mittleren Buchstabenzeile. Die Zeigefinger liegen beim Zehnfingersystem, bei einer europäischen Standardtastatur auf F und J, welche mit kleinen Wölbungen zur Orientierung markiert sind, die Daumen schweben über der Leertaste. Im Vergleich zu herkömmlichen Schreibtechniken ergeben sich aus dem Zehnfingersystem einige Vorteile. Durch seine Ergonomie ermöglicht das Zehnfingersystem eine erhöhte Schreibgeschwindigkeit bei gleichzeitig gesenkter Fehlerquote. Wenn man auf diese Weise schreibt, dann verinnerlicht man die Bewegungen die man tun muss, um einen bestimmten Buchstaben einzutippen. Dies bedeutet außerdem, dass der Schreiber seinen Blick auf dem Bildschirm lassen kann und nicht ständig den Blick auf die Tastatur lenken muss. In vielen Bereichen, ist auch das erlernen der Tastenkürzel zusätzlich zum Zehnfingersystem vorteilhaft, da vieles über Tasteneingaben schneller ausgeführt werden kann als wenn man erst zur Maus wechseln muss.

Schreibgeschwindigkeit des Zehnfingersystems

Ein geübter Zehnfingerschreiber erreicht bei einem 10-Minuten-Test ca. 200-400 Anschläge in der Minute. Als physisch maximale Höchstgrenze der Eingaben pro Minuten gelten momentan 750 gesetzte Zeichen pro Minute. Mithilfe von Tastenkürzeln können Profis allerdings auch 900-1200 Zeichen in der Minute leisten. Zum Vergleich, das ist ungefähr der erste Absatz. Trotzdem liegt die Datenerfassungsrate des Zehnfingersystems selbst damit noch deutlich unter der der Stenografie.

Erlernen des Zehnfingersystems

Wer täglich übt kann das Zehnfingersystem innerhalb weniger Wochen beherrschen, verfeinert wird es dann mit der Zeit. Wer als Schreibanfänger einen Kurs zum Zehnfingersystem besucht hat wahrscheinlich sogar Vorteile gegenüber dem, der sich bereits eine andere Schreibweise angewöhnt hat. Zwar ist die Position der Tasten bei der zweiten Person bereits bekannt, da die Bewegungsabläufe allerdings andere sind gibt einem dies keinen wirklichen Vorteil und man muss sich die angewöhnte Routine wieder abtrainieren.

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Juni 13th, 2013 — 8:41am

Um auf dem Buchmarkt erfolgreich zu sein, war es früher noch unumgehbar sein Manuskript bei einem Verlag einzureichen. Mittlerweile gibt es Alternativen für diese Variante, trotzdem reichen die meisten Autoren ihr Manuskript bei einem Verlag ein. Dieser bietet immer noch die Besten Chancen und einen Bestseller bei einem renommierten Verlag veröffentlicht zu haben zählt viel in der Branche. Bei solchen Aussichten ist es nicht verwunderlich, dass viele Autoren ihre Manuskripte bei einem Verlag einreichen. Schließlich erhält man sofern das Manuskript als gut erachtet wird, ein vollständiges Lektorat, die Cover Gestaltung, den Druck und die Vermarktung des Buches kostenfrei und wird zu einem gewissen Prozentsatz am Umsatz beteiligt. Grade aus diesem Grund, ist die Chance, dass das Manuskript welches man bei einem Verlag eingereicht hat, auch angenommen wird ziemlich gering. Täglich landen hunderte Manuskripte auf den Tischen der zuständigen Lektoren, nach dem einsenden bekommt man frühstens nach 3 Monaten eine Rückmeldung, wenn überhaupt. Wenn dann meistens eine Standardabsage. Zudem bekommt man sein Manuskript, wenn man es bei einem Verlag einreicht, nur selten zurück geschickt. Um seine Chancen zu verbessern, sollte man darauf achten, die Normen einzuhalten wenn man sein Manuskript bei einem Verlag einreicht.

Was ist zu beachten wenn ich mein Manuskript bei einem Verlag einreiche?

Bevor Sie das Manuskript bei einem Verlag einreichen, sollten Sie es Bekannten zum Korrektur lesen vorlegen um die größten Fehler bereits um Vorfeld zu beseitigen. Anschließend müssen Sie jede Seite nach dem Vorbild einer Normseite einrichten. Wenn Sie Ihr Manuskript bei einem Verlag einschicken, kann der zuständige Lektor auf diese Weise sofort den Umfang des Manuskriptes einschätzen. Eine Normseite misst 60 Anschläge pro Zeile bei 30 Zeilen in einer proportionalen Standardschrift wie Courier. Zudem sollten alle Seiten mit Seitenzahl, Ihrem Namen und dem Ihres Werkes sowie Ihrer Kontaktdaten in der Fußzeile versehen sein. Jeder Verlag hat weiterhin andere Vorgaben in welcher Form Sie ihr Manuskript einreichen sollen. Manche wollen nur ein kurzes Exposé während andere ein Probekapitel wollen. Falls Sie Ihr Manuskript per Mail bei einem Verlag einreichen, dann wandeln Sie es vorher in eine .pdf Datei um. Wenn Sie es per Post verschicken, dann sorgen Sie dafür, dass es handlich ist und sich gut lesen lässt.

Bild: Jonathan Joseph Bondhus, 11 July 2011

Comment » | Manuskript, Schreiben lernen, Tipps zum Manuskript

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