Category: Allgemein


Zehnfingersystem

Juni 18th, 2013 — 10:56am

Das Zehnfingersystem wird zur Texteingabe mittels Tastatur verwendet. Beim Zehnfingersystem ist die Grundstellung der Finger so gewählt, dass jede Taste mit einem sehr kurzen Griffweg erreicht werden kann. Die Ausgangsstellung der Finger liegt auf der mittleren Buchstabenzeile. Die Zeigefinger liegen beim Zehnfingersystem, bei einer europäischen Standardtastatur auf F und J, welche mit kleinen Wölbungen zur Orientierung markiert sind, die Daumen schweben über der Leertaste. Im Vergleich zu herkömmlichen Schreibtechniken ergeben sich aus dem Zehnfingersystem einige Vorteile. Durch seine Ergonomie ermöglicht das Zehnfingersystem eine erhöhte Schreibgeschwindigkeit bei gleichzeitig gesenkter Fehlerquote. Wenn man auf diese Weise schreibt, dann verinnerlicht man die Bewegungen die man tun muss, um einen bestimmten Buchstaben einzutippen. Dies bedeutet außerdem, dass der Schreiber seinen Blick auf dem Bildschirm lassen kann und nicht ständig den Blick auf die Tastatur lenken muss. In vielen Bereichen, ist auch das erlernen der Tastenkürzel zusätzlich zum Zehnfingersystem vorteilhaft, da vieles über Tasteneingaben schneller ausgeführt werden kann als wenn man erst zur Maus wechseln muss.

Schreibgeschwindigkeit des Zehnfingersystems

Ein geübter Zehnfingerschreiber erreicht bei einem 10-Minuten-Test ca. 200-400 Anschläge in der Minute. Als physisch maximale Höchstgrenze der Eingaben pro Minuten gelten momentan 750 gesetzte Zeichen pro Minute. Mithilfe von Tastenkürzeln können Profis allerdings auch 900-1200 Zeichen in der Minute leisten. Zum Vergleich, das ist ungefähr der erste Absatz. Trotzdem liegt die Datenerfassungsrate des Zehnfingersystems selbst damit noch deutlich unter der der Stenografie.

Erlernen des Zehnfingersystems

Wer täglich übt kann das Zehnfingersystem innerhalb weniger Wochen beherrschen, verfeinert wird es dann mit der Zeit. Wer als Schreibanfänger einen Kurs zum Zehnfingersystem besucht hat wahrscheinlich sogar Vorteile gegenüber dem, der sich bereits eine andere Schreibweise angewöhnt hat. Zwar ist die Position der Tasten bei der zweiten Person bereits bekannt, da die Bewegungsabläufe allerdings andere sind gibt einem dies keinen wirklichen Vorteil und man muss sich die angewöhnte Routine wieder abtrainieren.

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Typoskript

April 29th, 2013 — 12:12pm

Der Begriff des Typoskripts bezieht sich ursprünglich, in Anlehnung an Manuskripte, auf Texte, welche mit der Schreibmaschine verfasst wurden. Auch die heutigen, elektronisch verfassten Texte, die umgangssprachlich häufig als Manuskript bezeichnet werden, sind Typoskripte. Das Typoskript versucht die grundlegenden Ziele der Typografie umzusetzen. Das Typoskript soll also dafür sorgen, dass Texte lesbar, verständlich und optisch ansprechend dargestellt sind. Zum Typoskript gibt es grundlegende Regeln, die, ähnlich den Rechtschreibregeln, eine Konvention darstellen, welche eingehalten werden muss, um dem Leser ein angenehmes Lesen zu ermöglichen.

Veränderungen durch das digitale Typoskript

Seit der Digitalisierung und der vermehrten Nutzung des Computers statt der Schreibmaschine fiel die formelle Erstellung des Typoskripts zu immer größeren Teilen dem Autor zu. Während die von Autoren gesandten Texte früher vom Verlag erst noch kostenintensiv bearbeitet werden mussten, um eine elektronische Vorlage zum Druck zu erstellen und zu layouten, kann dies heute zum größten Teil direkt bei der Erstellung des Typoskripts umgesetzt werden. Die digitale Bearbeitung von Texten war in dieser Branche revolutionär, da diese Art des Typoskripts gelöscht, ergänzt und eingefügt werden konnte. Es war möglich einen Teil zu bearbeiten und direkt die Auswirkungen auf andere Bereiche zu sehen und hier bei Bedarf korrigieren zu können. Diese Wandlung wurde unter dem Namen „Desktop-Publishing“ (DTP) bekannt und setzte damit einen der Grundpfeiler für die Digitalisierung fast aller Druckprozesse.

Die Hoffnung vieler Autoren, dass sie aufgrund der Möglichkeit viele Arbeiten eines Verlages nun eigenständig erledigen zu können, unabhängiger von selbigen wären, bestätigte sich nicht. Inzwischen gibt es in der Verlagsbranche einen Standard für ein Typoskript, welcher 60 Anschläge pro Zeile bei 30 Zeilen pro Seite angibt. Der Zeilenabstand sollte 1,5 oder 2,0cm betragen und es wird eine proportionale Standardschrift in 12Pkt. verwendet.

Die grundsätzlichen Regeln für die Anwendung der klassischen Typografie zur Gestaltung eines Typoskripts finden sich in der DIN 5008, welche als „Regeln für die Textverarbeitung“ gekennzeichnet werden. Diese sind als grundlegender Rahmen zu verstehen und haben somit keinen gesetzlichen Vorrang vor weiteren Gestaltungsregeln. Die Typografie musste sich zu Beginn sehr stark der Zahl an möglichen Zeichen anpassen, wobei man auch beim Erstellen eines Typoskripts darauf achten musste. Lange Zeit waren aufgrund der Nutzung der 7-bit-Kodierung nur 94 verschiedene Schriftzeichen möglich. Wodurch unter anderem die deutschen Umlaute und das Scharfe „S“ wegfielen. In den 1990er Jahren erhöhte sich die Schriftzeichenmenge, die in einem Text dargestellt werden konnte, durch Nutzung von 8-bit-Kodierung auf 190-220. Mittlerweile wurde dies auf Unicode umgestellt, wodurch mit Unicode 5.0 nun 98.884 Zeichen möglich sind. Schwierigkeiten sind liegen der Begrenzung durch die Tastatur und die Tatsache, dass der PC auch jeder Kodierung eine Glyphe zuweisen können muss.

 

Bildquelle: Elvert Barnes, Flickr.com

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Wie gehe ich bei der Gedichtinterpretation vor?

April 10th, 2013 — 3:12pm

Bevor Sie sich überhaupt die Frage „Wie gehe ich bei der Gedichtinterpretation vor?“ stellen und ich Ihnen diese beantworte, sollten Sie zuallererst verstehen können, was überhaupt eine Gedichtinterpretation ist. Mit der Gedichtinterpretation sollen folgende Ziele erreicht werden:

  • Deutung des Inhalts
  • Verstehen der Zusammenhänge innerhalb des Textes
  • Erfassen der Intention des Autors

Wie gehe ich bei der Gedichtinterpretation vor? – Erster Schritt    

Der allererste Schritt für Wie gehe ich bei der Gedichtinterpretation vor?die Beantwortung der Fragestellung „Wie gehe ich bei einer Gedichtinterpretation vor“ wäre, den Text mehrfach zu lesen, den Inhalt zu verstehen und Merkmale des Gedichts zu sammeln. Beim ersten oder zweiten Lesedurchgang bekommen Sie einen eigenen Eindruck und haben sich gegebenenfalls eine Meinung darüber gebildet. Wie wirkt das Gedicht auf Sie, welche Gefühle wurden bei Ihnen hervorgerufen? Gibt es Besonderheiten oder auch Unklarheiten? Notieren Sie alle auffallenden Aspekte. Beginnen Sie auch mit der Analyse von verschiedenen Aspekten wie z.B. dem formalen Aufbau, der Sprache, dem lyrischen Ich. Diese werden Ihnen bei der Interpretation behilflich sein. Versetzen sie sich in die Lage des Autors: Was würden sie erreichen wollen, wenn sie ein Gedicht schreiben? Zu ihrer Frage „Wie gehe ich bei der Gedichtinterpretation vor“ gehört nicht nur das Analysieren, sondern auch logischerweise das Interpretieren des Gedichts.

Die Einleitung einer Gedichtinterpretation                                       Falls Ihnen Informationen über den Dichter bekannt sind, so können Sie diese in der Einleitung einbringen. Geben Sie ebenfalls den Inhalt kurz in 1-2 Sätzen, sowie die Publikationsdaten an. Achten Sie bei der Inhaltsangabe darauf keine Einzelheiten, sondern nur das Wichtigste kurz und knapp zu erwähnen. Schließen Sie die Einleitung mit einer Deutungshypothese ab, welches ebenfalls ein guter Übergangssatz von der Einleitung zum Hauptteil ist.

Der Hauptteil einer Gedichtinterpretation                                           Der Hauptteil wird ein Großteil Ihrer Zeit bei der Interpretation eines Gedichtes  in Anspruch nehmen. Es ist wichtig, dass Sie die Strophen chronologisch in folgender Form buearbeiten:                                                                                                                                                                                      Aussage/Inhalt     →     Deutung     →     Wertung

Bringen Sie die Analysen, die Sie bereits im ersten Schritt gemacht haben, in die Aussagen mit ein. Es wird jedoch immer nur ein Aspekt interpretiert. Beziehen Sie sich während der Interpretation auf andere Strophen und vergleichen Sie diese miteinander.

Der Schluss einer Gedichtinterpretation                                            Fassen Sie zum Schluss die Deutungen im Hauptteil verallgemeinert zusammen und gehen Sie nochmal auf Ihre Deutungshypothese in der Einleitung ein. Der Schluss bildet mit der Einleitung einen sog. Rahmen und sollte ebenfalls ungefähr 1/3 des gesamten Textes entsprechen.

Bildquelle: Wikipedia

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Schreibwerkstatt

Dezember 24th, 2012 — 10:24am

Was ist eine Schreibwerkstatt? Eine Schreibwerkstatt ist dazu da, um angehenden Autoren bestimmte Schreibtechniken zu lehren. Doch kann man das Schreiben wirklich erlernen? Dieser Artikel wird jener Frage auf den Grund gehen und darüber informieren, wie nützlich eine Schreibwerkstatt für angehende Autoren sein kann.

Schreiben lernen in der Schreibwerkstatt

In der Schreibwerkstatt soll man Schreiben lernen können. Doch funktioniert das wirklich? Dort lernen Autoren gewisse Techniken zum Schreiben von Prosa, Drama oder Lyrik. Dazu werden bestimmte Schreibspiele gespielt, die die Fähigkeit zum kreativen Schreiben herausfordern. Ob das etwas bringt, ist wissenschaftlich nicht bewiesen. Es ist jedoch klar, dass Schreibspiele Spaß machen sollen und das macht locker. Ist man locker, ist man bekanntlich auch kreativer, als wenn man unter Druck steht. Starker psychischer Stress hemmt die Kreativität und die Fähigkeit des Schreibens eines jeden guten Schriftstellers. Durch die Schreibspiele lernt man also wahrscheinlich durch eine gewisse Lockerheit zu schreiben. Völlig talentfrei sollte man aber mit Sicherheit nicht sein.

Welche Schreibwerkstatt

Wenn man das Schreiben in einer Schreibwerkstatt lernen möchte, kann man zwischen unterschiedlichen Schreibwerkstätten wählen. Es gibt jene, die auf wissenschaftliches Schreiben spezialisiert sind, die i.d.R. gerne von Studenten in Anspruch genommen werden oder welche in denen man Tipps zum literarischen Schreiben erhalten kann. Oft trifft man sich dann einmal die Woche mit mehreren anderen Interessenten und wird von einem Lehrer unterrichtet.

Schreibwerkstatt/ Fazit

Ob man Schreiben wirklich erlernen kann, kommt auf die individuell gesetzten Ziele und das Können an. Möchte man das wissenschaftliche Schreiben erlernen, wird das wohl kein Problem sein. Beim literarischen Schreiben jedoch, kommt es auf das Talent an, dass einem in die Wiege gelegt wurde. Ich denke jedoch, dass jeder der es wirklich möchte, bestimmt Schreiben lernen kann, denn wo ein Wille ist, ist bekanntlich auch ein Weg. Aber ob man das alles allein in einer Schreibwerkstatt lernen kann, ist wohl nicht pauschal zu sagen. Fest steht allerdings, dass eine Schreibwerkstatt sehr nützlich sein kann, wenn man Lust dazu hat einige Schreibtechniken zu erlernen. Egal in welchem Genre und mit wie viel Talent.

Bildquelle: Alkibiades; Wikimedia Commons;

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Erfindung des Buchdrucks

Dezember 20th, 2012 — 2:55pm

Die Erfindung des Buchdrucks entwickelte sich aus zwei Strängen, die in Asien und Europa ihre Wurzeln haben und sich im 19. Jahrhundert kreuzten und zu einem Strang wurden. An dieser Kreuzung übernahm die asiatische Buchdrucktradition die Buchdruckpressen aus Europa, sodass man den Weg ab diesem Zeitpunkt gemeinsam beschritt. Durch die Erfindung des Buchdrucks war es erstmals möglich, Bücher und Texte zu vervielfältigen und das Buch konnte sich zu dem wichtigsten Medium der Gesellschaft entwickeln. Zum ersten Mal in der Geschichte der Menschheit konnte man Massen mit schriftlichen Verkündungen erreichen. Nun lohnte es sich auch alle Sprachen und Dialekte aufzuschreiben und in Schriften zu verfassen. Zudem entstanden die ersten Wörterbücher, um Regeln zu Grammatik und Rechtschreibung von Sprachen für die Allgemeinheit aufstellen zu können. Es war möglich, Wissen exakt festzuhalten und für mehr Menschen zugänglich zu machen. Die Erfindung des Buchdrucks war also auch eine Revolution für die Bildung der Menschen.

Erfindung des Buchdrucks und das Lesen

Die Erfindung des Buchdrucks brachte nicht nur eine Revolution in Bezug auf die Verbreitung von Büchern und Texten, sondern auch das Lesen an sich wurde so immer mehr gelehrt und beherrscht. Vor der Erfindung des Buchdrucks konnten nur adlige lesen und schreiben, denn gewöhnliche Bürger konnten sich keine Bücher leisten. Adlige ließen sich ihre Bücher von Klerikern abschreiben oder in Ihre Sprache übersetzen, um sie dann zu ihrer Bibliothek hinzufügen zu können. Diese Texte konnten Sie entweder selbst lesen oder Sie ließen sie sich vorlesen. Das konnten sich gewöhnliche Bürger nicht leisten. Das Lesen vor der Erfindung des Buchdrucks war also ein Luxus, den sich nur reiche Menschen leisten konnten.

Erfindung des Buchdrucks/ Sprache

Ohne die Erfindung des Buchdrucks könnten die wenigstens von uns sowohl lesen als auch schreiben. Wahrscheinlich wären auch viele Sprachen nicht erhalten geblieben, die wir heute kennen. Damit ein Sprache nicht ausstirbt, muss sie nicht nur von vielen Menschen gesprochen, sondern auch für die Zukunft aufgeschrieben werden. Auch die Erhaltung eines Großteils der Sprachgeschichte war nur durch die Erfindung des Buchdrucks möglich, da die Weiterentwicklung der Sprache nie endet.

Bildquelle: France3470; Wikimedia Commons;

 

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Software für Autoren

November 28th, 2012 — 10:14am

Welche Software für Autoren ist am praktischsten? Besonders junge Autoren könnte diese Frage interessieren. Dieser Artikel leistet nicht nur Hilfestellung dabei, diese Frage zu beantworten, sondern obendrein ist jede Software für Autoren die hier vorgestellt wird, auch noch kostenlos.

 Software für Autoren/ Dropbox

Dropbox ist natürlich nicht nur für private Nutzer geeignet, sondern auch als Software für Autoren. Sie bietet den Vorteil der Synchronisation. So ist es einem Möglich an jedem internetfähigen Gerät mit der aktuellsten Version arbeiten zu können. Außerdem kann man sogar Einfälle die man unterwegs hat ganz einfach in sein Smartphone tippen. Es gibt Dropbox nämlich auch als App. Auch zur Datensicherung ist die Dropbox hervorragend geeignet.

 Software für Autoren/ yWriter

yWriter ist ein spezielles Schreibprogramm, bei dem man seine Haupt- und Nebenhandlungen übersichtlich auf einem Zeitstrahl abgebildet hat. So verliert man den Überblick über seine Handlung nicht so leicht. Ein Nachteil dieser Software für Autoren ist, dass es eine kurze Einarbeitungszeit benötigt. Ein netter Nebeneffekt ist, dass sich mithilfe einer Funktion der Fortschritt seines Werkes dokumentieren lässt.

 Software für Autoren/ Repetition Detector

Die Funktion diese Programms ist, dass man sich Wortwiederholungen genau anzeigen lassen kann. Er zeigt Wörter und Wortgruppen im Text an, die am häufigsten wiederholt wurden. Dabei unterscheidet er, ob die Wiederholungen weiter, oder weniger weiter voneinander entfernt sind. Ein Nachteil hier ist, dass es diese Software für Autoren momentan lediglich auf Englisch und Französisch gibt. Die Prüfung der Wiederholungen, zeigt es jedoch trotzdem an.

 Software für Autoren/ Evernote

Dieses Programm hilft einem Notizen und sonstige Dateien auf der eigenen Festplatte zu archivieren. Das tut es mithilfe von Stichworten. Das normale Suchprogramm funktioniert damit auch. So ist es möglich die Dateien auch noch nach langer Zeit wiederzufinden. Ein großes Plus dieses Programmes ist zusätzlich, dass sich dadurch, wie bei Dropbox, die Dateien synchronisieren lassen.

 Software für Autoren/ Sonar

Sonar hilft einem dabei Texteinsendungen übersichtlich zu gestalten. Hierfür legt man für jeden Text eine Datei an und kann somit ganz einfach sehen, welchen Weg dieser bereits zurück gelegt hat, zu welchem Text jemand welches Kommentar geschrieben hat, und wer noch keine Antwort versandt hat.

Bildquelle: Mathias Bigge; Wikimedia Commons

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Schreibblockade

November 26th, 2012 — 2:21pm

Jeder der beruflich schreibt, kennt das Problem: Plötzlich will einem einfach nichts gutes mehr ‘über die Finger’ kommen. Eine Schreibblockade ist ganz normal. Der folgende Text verrät, wie diese überhaupt zustande kommt und liefert Tipps, die Ihnen im Falle de Falles vielleicht helfen können.

Schreibblockade Ursachen

Meistens wird eine Schreibblockade durch Stress verursacht. Doch Stress ist so gut wie nicht zu vermeiden, wenn man mit Schreiben Geld verdienen will  und einem die Deadline im Nacken sitzt. Das Schreiben ist eine Tätigkeit bei der man sich gut konzentrieren muss. Also gehört Müdigkeit ebenfalls zu einen der häufigsten Ursachen einer Schreibblockade. Auch dieses Empfinden ist nicht immer zu vermeiden. Das was einen guten Schriftsteller ausmacht ist, dass er seine Phantasien, Gefühle und Gedanken gut in Worte verpacken und auf Papier bringen kann. Doch das kann er nur aus einem einzigen Grund: Er fühlt, was er schreibt. Wie der Schriftsteller sich fühlt spielt demnach eine große Rolle und darauf muss der Fokus gelegt werden, wenn man seine Schreibblockade überwinden möchte.

Schreibblockade überwinden

Die Vertreter des Postmodernismus sind der Meinung, dass ein Text sich von selbst schreibt. Der ‘Schreiber’ ist lediglich das Medium, dass die Aktion ausführt. Also ist es eine höhere Distanz, die unseren Text eigentlich schreibt? Ja, wäre das so, hätten wir bestimmt niemals eine Schreibblockade. Das Schreiben und das Fühlen gehört einfach zusammen. Und das ist das Problem, wenn man etwas auf Bestellung schreiben soll.
Hat man eine Schreibblockade, sollte man am besten nicht versuchen sich einen abzubrechen. Entweder wenden Sie die meist geratene ‘Schreiben, ohne Nachdenken – Methode’ an, oder wenn das nicht hilft: Ein kurzes Schläfchen (in Fachkreisen auch Power-Nap genannt) kann da manchmal Wunder bewirken. Stellen Sie sich den Wecker auf 10 bis 15 Minuten – es ist wichtig, dass sie nicht in die Tiefschlafphase kommen – und machen sie ein kurzes Nickerchen. Um nicht in den Tiefschlaf zu kommen, schwören manche auf die ‘Schlüsselmethode’. Dazu legt man sich hin, streckt seinen Arm etwas über die Kante des Sofas oder Bettes und hält einen Schlüssel in der Hand. Solange Sie diesen noch festhalten, sind sie nicht in der Tiefschlafphase. Sobald er hinunterfällt, werden Sie rechtzeitig wach und sollten aufstehen. Auch wenn das aufstehen vielleicht etwas schwer fällt, wenn sie es erst einmal getan haben, wird es Ihnen sofort besser gehen und Ihre Schreibblockade ist vielleicht auch kein Thema mehr.

Bildquelle: BArchBot; Wikimedia Commons

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Druckmethode

November 20th, 2012 — 11:51am

Eine Druckmethode zum Selbstverlegen ist Print on demand (POD), zu Deutsch ‘Drucken auf Bestellung’, auch genannt ‘Book on demand’(BOD). Sie ist eine moderne Drucktechnik, bei der man z.B. Bücher erst druckt, wenn bereits eine Bestellung eingegangen ist. Das spart nicht nur unnötigen Arbeitsaufwand, sondern ist zudem auch noch mit einem viel geringerem Risiko für Verlage verbunden. Außerdem bietet die Druckmethode print on demand die Möglichkeit auch einzelne Exemplare, zu einem bezahlbaren Preis drucken zu lassen. Vor allem für Kleinauflagen ist diese neuen Technik äußerst praktisch.

Diese Druckmethode basiert auf dem Digitaldruck und wird seit Mitte der 90er Jahre praktiziert. Eine Version der Zukunft ist, dass mithilfe dieser Technik Bücher direkt nach Bestellung in den Buchläden gedruckt werden könnten.

 Vor- und Nachteile der Druckmethode Print on demand

Es gibt sowohl Vor- als auch Nachteile der Druckmethode print on demand.

 Vorteile von print on demand sind:

  • endlose Produktion der Bücher sind möglich

  • keine Zusätzlichen Kosten durch Lagerung nötig

  • keine Mindestauflage

  • geringere Umweltbelastung durch Fehldrucke

Nachteile der Druckmethode print on demand sind:

  • Einzelexemplar ist im Vergleich um Auflagendruck teurer

  • Jeder kann leicht Bücher herausbringen, d.h. aber auch, dass sie manchmal aufgrund des fehlenden Lektorats von mangelnder Qualität sind

  • Bei hoher Auslastung des Druck- Dienstleisters sind längere Wartezeiten nötig

  • Für Datenhaltung müssen meiste längere Verträge mit dem Druck- Dienstleister geschlossen werden

 Fazit zur Druckmethode Print on demand

Diese Drucktechnik ist also für Verlage und auch für Selbstverleger geeignet. Wer sich allerdings nicht sicher ist, ob sein Manuskript für die Öffentlichkeit tauglich ist, sollte es lieber zu einem passenden Verlag schicken. Falls der Verlag in ihrem Text Erfolgschancen sieht, wird er von einem Lektor überarbeitet. Die Meinung eines Fachmanns wird Ihnen helfen, Ihren Text so perfekt wie möglich zu gestalten. Außerdem übernimmt der Verlag für Sie die komplette Vermarktung Ihres späteren Buches.

 Bildquelle: David.Monniaux; Wikimedia Commons

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Junge Autoren

Oktober 25th, 2012 — 2:21pm

Viele Verlage freuen sich über neue und vor allem junge Autoren. Wenn Sie also zu der Kategorie ‘Junge Autoren’ gehören, schicken Sie ihr Manuskript zu passenden Verlagen. Worauf Sie dabei achten sollten, ist in folgendem erklärt.

Ein seriöser Verlag für junge Autoren

Gerade junge Autoren haben den Ruf, einer gewissen Naivität. Sie denken, dass es leicht wäre Autor zu werden und man sich damit schnell eine goldenen Nase verdienen kann. Diese Naivität machen sich viele schwarzen Schafe unter den Verlagen zunutze. Sie müssen gar nicht mit großen Versprechungen auffahren, denn junge Autoren malen sich oftmals alles bereits von allein ziemlich rosig aus. Sie schreiben ein Buch, geben es zu einem Verlag, der macht alles und sie selbst kassieren das Geld. Ganz so einfach ist es aber leider nicht.

Es gibt viele Verlage und Literaturagenten, die ihre Arbeit nicht sonderlich gut machen. Ein professioneller Lektor z.B. ist ein wichtiger Bestandteil eines Verlages, auf den unseriöse Verlage schon gerne mal verzichten und diesen alleinig durch ein Rechtschreibprogramm ersetzen. Das ist nicht der Sinn einer Lektorenarbeit.

Wie sich auch junge Autoren schützen können

Wenn junge Autoren eine positive Rückmeldung eines Verlags erhalten, vergessen Sie oft all Ihre Zweifel. Sie schweben auf Wolke 7 und glauben ihrem Traum zum Autor werden, einen riesigen Schritt näher gekommen zu sein. Trotzdem sollte man Vorsicht beibehalten, denn wie in vielen anderen Branchen auch, ist in der Literaturbranche nicht alles Gold was glänzt.

Bevor man also irgendeinen Vertrag unterschreibt, sollte man nach den Referenzen des Literaturagenten, oder des Verlags fragen. Hierbei gilt auch, dass man diese wirklich nachprüfen sollte.

Ein gesundes Maß an Misstrauen ist also, besonders für junge Autoren, sehr empfehlenswert.

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Verlag für Kinderbücher

Oktober 22nd, 2012 — 1:52pm

Sucht man im Internet nach einem Verlag für Kinderbücher, hat man eine große Auswahl. Das Angebot reicht von Sachbuchverlagen, über Märchenbuchverlage, bis hin zu Hörbuchverlagen. Wenn man dabei ist, ein Buch für Kinder zu schreiben, sollten man darum genau gucken, welcher Verlag für Kinderbücher für einen selbst infrage kommt.

Welcher Verlag für Kinderbücher kommt für mein Buch infrage?

Ist man auf der Suche nach einem seriösen Verlag für Kinderbücher, um sein eigenes Buch zu vermarkten, sollte man sich genau informieren, denn nicht jeder Verlag ist für jedes Kinderbuch geeignet. Die meisten Verlage sind auf bestimmte Kategorien spezialisiert. Es gibt Sachbücher für Kinder, Hörbücher für Kinder, Märchen, Malbücher für Kinder und vieles mehr. Man sollte also darauf achten, auf welche Kategorie der Verlag für Kinderbücher spezialisiert ist.

Worauf muss ich achten, wenn ich mein Kinderbuch zum Verlag für Kinderbücher schicke?

Hat man ein Kinderbuch geschrieben und ist damit zufrieden, kann man es an einen Verlag für Kinderbücher schicken. Man schickt jedoch nicht immer das ganze Manuskript. In manchen Fällen wird man auch dazu aufgefordert ein Exposé zu senden, welches das Buch so gut wie möglich repräsentiert. Wie das Exposé angelegt werden sollte, steht meistens auf der Internetseite der jeweiligen Verlage. Einige Verlage geben Schriftart, Schriftgröße und Layout des Exposés vor. Letztendlich kommt es zwar auf den Inhalt des Buches an, achten Sie jedoch trotzdem darauf, dass Sie alle Vorgaben einhalten. Zudem schicken Sie ihr Buch nicht nur einem einzigen Verlag.

Rückmeldung des Verlags

Seien Sie geduldig. Aufgrund der Vielzahl an Einsendungen, die die meisten Verlage täglich erhalten, beträgt die Bearbeitungsdauer ungefähr 3 bis 6 Monate.

Bekommen Sie eine Rückmeldung des Verlags, in der Ihr Buch abgelehnt wurde, geben Sie die Hoffnung nicht auf. Versuchen Sie es erneut, denn aufgrund der Vielzahl der Einsendungen, die jeder Verlag für Kinderbücher täglich erhält, ist eine Ablehnung beim ersten Mal nicht sehr unwahrscheinlich. Bleiben Sie am Ball.

Bildquelle: Alice im Wunderland (1865); Wikipedia

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