Category: Der Literaturbetrieb


Typoskript

April 29th, 2013 — 12:12pm

Der Begriff des Typoskripts bezieht sich ursprünglich, in Anlehnung an Manuskripte, auf Texte, welche mit der Schreibmaschine verfasst wurden. Auch die heutigen, elektronisch verfassten Texte, die umgangssprachlich häufig als Manuskript bezeichnet werden, sind Typoskripte. Das Typoskript versucht die grundlegenden Ziele der Typografie umzusetzen. Das Typoskript soll also dafür sorgen, dass Texte lesbar, verständlich und optisch ansprechend dargestellt sind. Zum Typoskript gibt es grundlegende Regeln, die, ähnlich den Rechtschreibregeln, eine Konvention darstellen, welche eingehalten werden muss, um dem Leser ein angenehmes Lesen zu ermöglichen.

Veränderungen durch das digitale Typoskript

Seit der Digitalisierung und der vermehrten Nutzung des Computers statt der Schreibmaschine fiel die formelle Erstellung des Typoskripts zu immer größeren Teilen dem Autor zu. Während die von Autoren gesandten Texte früher vom Verlag erst noch kostenintensiv bearbeitet werden mussten, um eine elektronische Vorlage zum Druck zu erstellen und zu layouten, kann dies heute zum größten Teil direkt bei der Erstellung des Typoskripts umgesetzt werden. Die digitale Bearbeitung von Texten war in dieser Branche revolutionär, da diese Art des Typoskripts gelöscht, ergänzt und eingefügt werden konnte. Es war möglich einen Teil zu bearbeiten und direkt die Auswirkungen auf andere Bereiche zu sehen und hier bei Bedarf korrigieren zu können. Diese Wandlung wurde unter dem Namen „Desktop-Publishing“ (DTP) bekannt und setzte damit einen der Grundpfeiler für die Digitalisierung fast aller Druckprozesse.

Die Hoffnung vieler Autoren, dass sie aufgrund der Möglichkeit viele Arbeiten eines Verlages nun eigenständig erledigen zu können, unabhängiger von selbigen wären, bestätigte sich nicht. Inzwischen gibt es in der Verlagsbranche einen Standard für ein Typoskript, welcher 60 Anschläge pro Zeile bei 30 Zeilen pro Seite angibt. Der Zeilenabstand sollte 1,5 oder 2,0cm betragen und es wird eine proportionale Standardschrift in 12Pkt. verwendet.

Die grundsätzlichen Regeln für die Anwendung der klassischen Typografie zur Gestaltung eines Typoskripts finden sich in der DIN 5008, welche als „Regeln für die Textverarbeitung“ gekennzeichnet werden. Diese sind als grundlegender Rahmen zu verstehen und haben somit keinen gesetzlichen Vorrang vor weiteren Gestaltungsregeln. Die Typografie musste sich zu Beginn sehr stark der Zahl an möglichen Zeichen anpassen, wobei man auch beim Erstellen eines Typoskripts darauf achten musste. Lange Zeit waren aufgrund der Nutzung der 7-bit-Kodierung nur 94 verschiedene Schriftzeichen möglich. Wodurch unter anderem die deutschen Umlaute und das Scharfe „S“ wegfielen. In den 1990er Jahren erhöhte sich die Schriftzeichenmenge, die in einem Text dargestellt werden konnte, durch Nutzung von 8-bit-Kodierung auf 190-220. Mittlerweile wurde dies auf Unicode umgestellt, wodurch mit Unicode 5.0 nun 98.884 Zeichen möglich sind. Schwierigkeiten sind liegen der Begrenzung durch die Tastatur und die Tatsache, dass der PC auch jeder Kodierung eine Glyphe zuweisen können muss.

 

Bildquelle: Elvert Barnes, Flickr.com

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Verlage für junge Autoren

November 30th, 2012 — 12:37pm

Verlage für junge Autoren gibt es einige. Doch welcher Verlag kommt infrage? Um herauszufinden, welcher Verlag für junge Autoren der richtige für Sie ist, müssen Sie ein paar Dinge beachten.

 Passende Verlage für junge Autoren finden

Zuerst müssen Sie ganz genau recherchieren. Für welche Verlage für junge Autoren könnte Ihr Manuskript interessant sein? Überlegen Sie zu was für einem Genre Ihr Text zugehörig ist. Viele Verlage, auch Verlage für junge Autoren, sind auf bestimmte Genres spezialisiert. Als nächstes informieren Sie sich über deren Anforderung an das einzusendende Manuskript. Manche Verlage fordern das ganze Manuskript, andere wiederum wollen im ersten Schritt nur ein Exposé. Wie Sie das Exposé schreiben sollen, erfahren Sie oftmals auf der Internetseite der Verlage. Meist geben Sie Schriftgröße, sowie Schriftart und Layout vor. Beachten Sie, dass Sie alles, wenn möglich einhalten. Im Endeffekt kommt es zwar auf den Inhalt an, es macht jedoch einen besseren Eindruck, wenn Sie die Anforderungen der Verlage für junge Autoren einhalten. Im Folgenden können Sie Ihr Manuskript, bzw. Ihr Exposé versenden. Manche Verlage für junge Autoren akzeptieren eine digitale Einsendung via e-mail, andere wiederum den Postweg. Auch diese Information können Sie meistens auf deren Internetseite in Erfahrung bringen. Falls Sie Ihren Text per Post versenden, versenden Sie bitte keine Originale.

Außerdem ist es ratsam, wenn Sie ihre Arbeit nicht nur an einen der vielen Verlage für junge Autoren verschicken. Am Ende ist die Wahrscheinlichkeit eine positive Rückmeldung zu erhalten doch größer, wenn Sie Ihr Manuskript an mehrere, seriöse Verlage versenden. Doch welche Verlage für junge Autoren sind wirklich seriös und welche nicht?

 Seriöse Verlage für junge Autoren finden

Gerade junge Autoren laufen Gefahr an einen unseriösen Verlag zu gelangen, denn Ihnen fehlt oftmals noch die nötige Erfahrung. Gerade wenn man ein junger Autor ist, ist es schwierig selbst seine Arbeit realistisch einzuschätzen und Sie freuen sich nach mehreren Ablehnungen endlich eine positive Meinung eines vermeintlichen Verlegers zu hören. Geben Sie also Ihr Manuskript vorher immer Ihren Freunden oder der Familie zu lesen, bevor Sie es abschicken, dann werden Sie sicher sein können, dass wenn ein Verlag sich bei Ihnen zurückmeldet, er auch Ihre Arbeit schätzt.

Bildquelle: Warburg; Wikimedia Commons

 

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Manuskript Verlag

November 23rd, 2012 — 4:21pm

Auch wenn Johann Wolfgang von Goethe einst gesagt hat: „Geschichten schreiben ist eine Art, sich das Vergangene vom Halse zu schaffen.“ Die meisten Menschen, die ein Buch schreiben , schreiben dieses nicht nur für sich selbst. Und das eine schließt das andere ja nicht aus. Sie wollen vielleicht nicht nur ihre Sorgen von der Seele schreiben, sondern wollen mit ihren Erfahrungen, Wünschen und tiefsten Gedanken ein Zeichen setzen. Sie haben etwas mitzuteilen. Dieser Artikel verschafft eine grobe Übersicht darüber, was Sie beachten sollten, wenn Sie Ihr Manuskript in einem Verlag einreichen wollen.

 Manuskript Verlag/ Schritt 1

Zuerst müssen Sie sich darüber informieren, was für ein Verlag für Ihr Manuskript der richtige ist. Es gibt einige die auf bestimmte Genres spezialisiert sind. Verschaffen Sie sich also einen Überblick darüber.

Wenn Sie einen vermeintlich richtigen Verlag für Ihr Manuskript gefunden haben. lesen Sie sich deren Anforderungen für das Einreichen von Manuskripten durch. Es gibt Verlage, die im ersten Schritt nicht gleich das ganze Manuskript haben wollen, sondern lediglich einen Ausschnitt, ein Exposé. Und auch hierbei verlangt jeder etwas unterschiedliche Anforderung an dieses. Informieren Sie sich darüber.

Manuskript Verlag/ Schritt 2

Wenn Sie die Anforderungen Ihres infrage kommenden Verlags geprüft und umgesetzt haben, können Sie ihr Manuskript an den jenen versenden. Manche akzeptieren es, wenn man sein Schriftstück via E-mail versendet, andere wiederum wollen es über den Postweg. Hier gilt: Schicken Sie niemals Originale. Zudem versenden Sie Ihr Manuskript ruhig an mehrere Verlage. Nur so steigt die Wahrscheinlichkeit eines Erfolges.

Manuskript Verlag/ Schritt 3

Wenn Sie ihr Manuskript an die Verlage versandt haben, müssen Sie Geduld haben. Einige bekommen täglich sehr viele Einsendungen und es ist ihnen damit unmöglich alle sofort zu bearbeiten. Falls Sie eine Absage erhalten, lassen Sie sich nicht entmutigen. Es heißt vielleicht einfach nur, dass es noch nicht der richtige Zeitpunkt und der richtige Verlag für Ihr Manuskript war.

Bildquelle: FotothekBot; Wikimedia Commons

 

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Druckmethode

November 20th, 2012 — 11:51am

Eine Druckmethode zum Selbstverlegen ist Print on demand (POD), zu Deutsch ‘Drucken auf Bestellung’, auch genannt ‘Book on demand’(BOD). Sie ist eine moderne Drucktechnik, bei der man z.B. Bücher erst druckt, wenn bereits eine Bestellung eingegangen ist. Das spart nicht nur unnötigen Arbeitsaufwand, sondern ist zudem auch noch mit einem viel geringerem Risiko für Verlage verbunden. Außerdem bietet die Druckmethode print on demand die Möglichkeit auch einzelne Exemplare, zu einem bezahlbaren Preis drucken zu lassen. Vor allem für Kleinauflagen ist diese neuen Technik äußerst praktisch.

Diese Druckmethode basiert auf dem Digitaldruck und wird seit Mitte der 90er Jahre praktiziert. Eine Version der Zukunft ist, dass mithilfe dieser Technik Bücher direkt nach Bestellung in den Buchläden gedruckt werden könnten.

 Vor- und Nachteile der Druckmethode Print on demand

Es gibt sowohl Vor- als auch Nachteile der Druckmethode print on demand.

 Vorteile von print on demand sind:

  • endlose Produktion der Bücher sind möglich

  • keine Zusätzlichen Kosten durch Lagerung nötig

  • keine Mindestauflage

  • geringere Umweltbelastung durch Fehldrucke

Nachteile der Druckmethode print on demand sind:

  • Einzelexemplar ist im Vergleich um Auflagendruck teurer

  • Jeder kann leicht Bücher herausbringen, d.h. aber auch, dass sie manchmal aufgrund des fehlenden Lektorats von mangelnder Qualität sind

  • Bei hoher Auslastung des Druck- Dienstleisters sind längere Wartezeiten nötig

  • Für Datenhaltung müssen meiste längere Verträge mit dem Druck- Dienstleister geschlossen werden

 Fazit zur Druckmethode Print on demand

Diese Drucktechnik ist also für Verlage und auch für Selbstverleger geeignet. Wer sich allerdings nicht sicher ist, ob sein Manuskript für die Öffentlichkeit tauglich ist, sollte es lieber zu einem passenden Verlag schicken. Falls der Verlag in ihrem Text Erfolgschancen sieht, wird er von einem Lektor überarbeitet. Die Meinung eines Fachmanns wird Ihnen helfen, Ihren Text so perfekt wie möglich zu gestalten. Außerdem übernimmt der Verlag für Sie die komplette Vermarktung Ihres späteren Buches.

 Bildquelle: David.Monniaux; Wikimedia Commons

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Autor werden

November 2nd, 2012 — 2:37pm

Autor werden

Sie wollen Autor werden? Dieser Artikel geht auf die wichtigsten Punkte ein, die Sie beachten sollten, wenn Sie Autor werden wollen.

 Erster Schritt zum Autor werden

Wenn Sie Autor werden wollen müssen Sie sich erst einmal im Klaren darüber sein, dass man vom Autoren- Dasein meistens nicht Leben kann, also sollten Sie Ihre Ziele und Wünsche genau abstecken. Wollen Sie mit dem Schreiben Geld verdienen, oder aber nur in Ihrer Freizeit schreiben. Zu Beginn ist letzteres auf jeden Fall ein realistischer Start.

Als nächstes brauchen Sie eine Idee über die Sie schreiben können. Dabei behalten Sie im Hinterkopf, dass diese in erster Linie von potenziellen Lesern als interessant empfunden werden muss und nicht allein von Ihnen. Das ist nicht immer einfach, denn wer Autor werden will tut dies nicht selten aus dem Grund, dass er einschneidende Erlebnisse durchlebt hat, die er sich von der Seele schreiben möchte. Der Wunsch Autor werden zu wollen entsteht meistens dann, wenn Sie das Bedürfnis empfinden, ihre Erfahrungen weiterzugeben. Das ist ja auch gut so. Wäre das nicht der Fall, würden uns große Literarische Meisterwerke, wie die von Goethe, Hesse, oder unzähligen anderen Autoren, verborgen geblieben sein.

 Idee zum Autor werden

Wenn Sie also eine Idee entwickelt haben, müssen Sie sich als nächstes das Genre überlegen. Soll es ein Roman werden, denken Sie sich Figuren aus und probieren Sie diese so realistisch wie möglich zu charakterisieren. Wer Autor werden will, braucht nicht nur eine blühende Phantasie, sondern auch noch ein gesundes Maß an Einfühlungsvermögen. Letzteres ist besonders wichtig, wenn man einen Roman mit mehreren Charakteren verfassen möchte. Wie sonst könnten Sie die Emotionen und Reaktionen der Personen realistisch darstellen, wenn Sie sie nicht nachempfinden können.

Zudem sollte man die Zielgruppe seines Buches bestimmen. Ein Buch für Kinder verlangt einen anderen Stil, als eines für Erwachsene.

Ist Ihre Geschichte reif genug, können Sie sie entweder zu passenden Verlagen schicken, oder selbst verlegen und ist das Glück auf Ihrer Seite, können Sie Autor werden.

Bildquelle: Graphophile; Wikimedia Commons

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Seriöse Verlage

Oktober 23rd, 2012 — 2:47pm

Seriöse Verlage für die eigenen Veröffentlichungen zu finden, gestaltet sich nicht immer einfach. Senden Sie ihr Manuskript am besten an mehrere Verlage, die nicht alle neu auf dem Markt sind, sondern schon Bücher veröffentlicht haben. Schauen Sie auch einmal im Buchhandel in den Abteilungen, zu dessen Genres Sie Ihr Buch zählen. Ein immer positives Zeichen, aber keine Pflicht, sind mehrere Auflagen eines Buches. Einen seriösen Verlag sollten Sie in der heutigen Zeit auch ohne weitere Probleme an seiner Internetseite erkennen können, bzw. diese als Ausschlusskriterium nutzen können.

Seriöse Verlage finden

Manche Verlage und Literaturagenten werden sich bei Ihnen überhaupt nicht melden oder ihnen sehr komische Konditionen stellen. Sie werden darum schnell den Unterschied zwischen nicht seriösen und seriösen Verlagen feststellen können. Seriöse Verlage sprechen sowohl die Leser, als auch die Autorengruppe an. Sie sind auch darauf aus, den Autoren beim Publizieren ihres Buches zu helfen und sie weitestgehend zu unterstützen. Deshalb ist es oft ratsam, sich an einen privaten Verlag zu richten, da dieser meistens größere Möglichkeiten hat, Sie sowohl bei der Korrektur als auch bei den Publikationen zu unterstützen. Eine Großzahl von Verlagen ist nämlich überfordert durch die Einsendungen der zahlreichen Manuskripte und kann sich ihr Manuskript nicht vollständig ansehen. Des Weiteren melden sich seriöse Verlage nicht direkt nach zwei Tagen bei Ihnen. Sie müssen damit rechnen, dass Sie auf eine Antwort bis zu sechs Wochen oder auch drei Monate warten werden. Seien sie also geduldig.

Wenn Sie Ihr Manuskript an ausgewählte Verlage versendet haben und eine positive Rückmeldung erhalten, ist das ein gutes Zeichen! Offenbar gefällt jemandem, was Sie geschaffen haben. Versuchen Sie dennoch nicht in Euphorie auszubrechen, sondern realistisch zu bleiben.

Seriöse Verlage/ Tipp

Um seriöse Verlage zu finden, gibt es kein Patentrezept. Geduld und Ausdauer sind aber wichtige Partner Ihres Unternehmens. Schicken Sie nie den Originaltext, sondern immer nur eine Kopie. Viele seriöse Verlage bieten Ihnen auch die Möglichkeit, ihr Manuskript per E-Mail oder auf einem USB-Stick zuzuschicken. Nutzen Sie dann die Gelegenheit, denn die Korrektur von solchen Texten ist einfacher, als wenn sie 150 Seiten per Post schicken.

Seriöse Verlage/ Fazit

Sie sollten immer der Überzeugung sein, dass seriöse Verlage diejenigen sind, die ernsthaft an Sie und Ihr Buch glauben. Wenn Sie so einen Verlag finden, dann nutzen Sie die Chance. Ein gutes Bauchgefühl ist oft ein hilfreicher Ratgeber.

Bildquelle: Twice 25; Wikimedia Commons

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Schriftsteller werden

September 19th, 2012 — 3:24pm

Wenn man Schriftsteller werden möchte steht einem leider kein rigider Verhaltenskatalog zur Verfügung, an dem man sich orientieren kann, um erfolgreich zu sein. Wenn man ein erfolgreicher Schriftsteller werden will, ist es allerdings empfehlenswert, einige Grundregeln zu kennen. Auch sollte Leuten, die Schriftsteller werden wollen, klar sein, dass ihre erste Bewerbung bei einem Verlag vermutlich nicht von Erfolg gekrönt sein wird. Dennoch ist es ratsam, nicht gleich aufzugeben und den Mut zu verlieren.

Schriftsteller werden: für welche Zielgruppe?Schriftsteller werden

Wer Schriftsteller werden will sollte wissen, welche Zielgruppe er ansprechen möchte. Aus diesem Grund ist es wichtig, die Zielgruppe gründlich zu untersuchen. Dies bedeutet zum Beispiel, dass man zuallererst zu einem Kenner des Genres werden sollte, für welches man schreiben will, damit man die Präferenzen seiner Leserschaft kennen lernt. Wenn man Schriftsteller werden möchte beeinflusst die Wahl des Genres auch die Wahl des Verlages.

Wer Schriftsteller werden will braucht Disziplin

Schreiben verlangt dem Autor starke Konzentration ab. Vor allem Auftragsschreibern ist bewusst, wie kräftezehrend das Schreiben sein kann. Sie verfassen in festgelegten Abständen Artikel für Zeitungen, Zeitschriften und Magazine. Wer Schriftsteller werden will, sollte also das Schreiben üben, indem er immer wieder einige Texte am Stück schreibt. Disziplin ist hier die wichtigste Eigenschaft. Den verbreiteten Schreibblockaden kann man am besten durch „drauflos schreiben“, ohne Rücksicht auf Inhalt, entgegenwirken.

Schriftsteller werden erfordert Akzeptanz von Kompromissen

Wenn man einen Verlagsvertrag erhalten will, muss man sich auf eventuelle Kompromisse einstellen. Der Verlag entscheidet beispielsweise über den Buchtitel. Der Autor hat nur die Möglichkeit, den Arbeitstitel zu wählen. Dennoch ist es ratsam, auch mal auf seinen eigenen Vorstellungen zu bestehen, bevor das eigene literarische Werk vollständig zur Kreation des Verlages wird. Jedoch sollten jene Änderungen vorgenommen werden, die den Verkauf des Buches sicherstellen, denn man wollte ja auch Schriftsteller werden, um die geschriebenen Bücher zu verkaufen.

Bildquelle: Tasylda Putri, Wikimedia Commons

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Die Buchmesse

September 11th, 2012 — 11:49am

Eine Buchmesse bietet verschiedenen Parteien einen Überblick über den Buchmarkt eines Landes, einer Region oder mehrerer Länder. Gewöhnlich findet sie einmal im Kalenderjahr statt. Eine Buchmesse spricht Verlage, den Buchhandel, Autoren, Literaturagenten, Journalisten und Leser an. Mittlerweile findet man dort nicht nur Bücher, sondern auch Online-Produkte, Hörbücher und Comics oder Mangas. Heutzutage dient eine Buchmesse weniger dazu, Buchhändlern das Bestellen von Verlagen zu ermöglichen, sondern mehr zur Information. Verlage sehen die Buchmesse als PR-Plattform, dem Buchhandel zuarbeitende Dienstleister, wie Verpackungsunternehmen oder Versender, präsentieren sich.

Die Buchmesse früher

Anfänglich waren Buchmessen in Handelsmessen eingebunden. In der frühen Neuzeit, als der Buchdruck immer mehr boomte, organisierte man dann reine Buchmessen. Nach 1564 etablierte sich Frankfurt zum wichtigsten Handelszentrum; vom 17. Jahrhundert bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs war Leipzig der wichtigste Ort für die Branche, da die bedeutendsten und größten Verlage dort ihren Sitz hatten. Solange die DDR existierte, gab es in Leipzig regelmäßig Buchmessen. Nach der Wiedervereinigung Deutschlands weitete sich die Bedeutung Leipzigs auf den kompletten deutschsprachigen Raum aus. Leipzig war nun nicht nur Vermittler zwischen deutschen und osteuropäischen Verlagen, sondern auch Lesermesse.

Die Buchmesse in der Bundesrepublik Deutschland

Die Frankfurter Buchmesse öffnet ihre Türen im Okober, die Leipziger findet im März statt. Sowohl die Frankfurter als auch die Leipziger Messe erlauben es nicht, dass die Leser Bücher direkt kaufen können. Seit den 1990er Jahren werden neben Büchern und Zeitschriften vermehrt auch elektronische Medien präsentiert: Hörbücher, literarische DVDs, Software, elektronische Lehrmittel und elektronische Lexika kann man sich anschauen. Besonders ist an der Frankfurter Messe, dass jedes Jahr ein anderes Land seine Buchproduktion neben der aus Deutschland vorstellen darf. Am Sonntag der Messetage findet in der Paulskirche in Frankfurt außerdem die Verleihung des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels statt. Dieser internationale Preis ehrt im Rahmen der Buchmesse Autoren, die sich außerordentlich für den Frieden eingesetzt haben.

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Wie muss ein Manuskript aussehen?

August 31st, 2012 — 4:27pm

Bevor man sich überlegt, wie ein Manuskript aussehen muss, ist es natürlich notwendig, sich Gedanken über Inhalt und Zielgruppe zu machen und den eigenen Schreibstil an diese Aspekte anzupassen. Im Gegensatz zu diesen elementaren Punkten gibt es für die Frage, wie ein Manuskript aussehen muss, eine Art Patentrezept. Über die Jahre haben sich im Verlagswesen gewisse Normen herauskristallisiert, die es bei der Einsendung eines Manuskripts unbedingt zu beachten gilt. Hierbei bestimmt der Wunsch der Verleger nach Effizienz, wie ein Manuskript aussehen muss. Sollte man also den Wunsch haben, als Autor tätig zu werden, ist es bei der großen Konkurrenz auf dem Markt unabdingbar, sich im Vorfeld zu informieren, wie ein Manuskript aussehen muss, um die eigenen Erfolgschancen durch förmliche Professionalität zu erhöhen.

Wie muss ein Manuskript aussehen, bezogen auf das Layout?Wie muss ein Manuskript aussehen

Die Normen, die bestimmen, wie ein Manuskript aussehen muss, dienen der erleichterten Korrektur und der Möglichkeit der direkten Abschätzung des vorliegenden Textumfangs. Daher muss im Schrifttyp Courier 12, mit einem doppelten Zeilenabstand, geschrieben werden. Jede Seite darf darüber hinaus nur 30 Zeilen enthalten und sollte einen Rand von 2cm auf der linken Seite und von 4cm auf der rechten Seite aufweisen. Wenn man diese Bestimmungen, wie ein Manuskript aussehen muss, beachtet, ist es auch wichtig, darauf zu achten, dass jede Zeile aus genau 60 Anschlägen besteht. Da Leerzeichen hierbei mit zählen, sollte eine Zeilenlänge nie durch „Enter“ beschränkt werden, es sei denn, man möchte einen Absatz setzen. Eine zusätzliche Vorgabe bei der Frage, wie ein Manuskript aussehen muss, besteht in der Linksbündigkeit des Geschriebenen.

Wie muss ein Manuskript aussehen, bezogen auf seine Gesamtheit?

Bei der Frage, wie ein Manuskript aussehen muss, spielt neben dem Layout auch die Vollständigkeit eine wichtige Rolle. So sollte jedes Manuskript ein Anschreiben enthalten, das möglichst kurz gehalten werden sollte, da die Aufmerksamkeit nicht in eine falsche Richtung gelenkt werden sollte. Des Weiteren ist ein Exposé erforderlich, in dem Handlung, Charaktere und Schauplätze beschrieben werden. Hierbei muss die strikte Trennung von Anschreiben und Exposé beachtet werden und eine Länge von 4 Seiten darf nicht überschritten werden. Natürlich gibt es noch weitere Verlags-spezifische Feinheiten, die bei der Frage, wie ein Manuskript aussehen muss, beachtet werden müssen; diese werden aber meist auf Anfrage beim jeweiligen Verlag beantwortet.

Bildquelle: Thomaseagle, Wikimedia Commons

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Verlag finden

August 28th, 2012 — 2:17pm

Will man als angehender Autor einen Verlag finden, gibt es heute natürlich Unmengen von Arten, die einen an das Ziel bringen können. Doch trotz der großen Auswahlmöglichkeiten gilt es bei dem Vorhaben, den geeigneten Verlag zu finden, alle Optionen zu bedenken. Denn den Wunsch unbekannter Autoren, die häufig den Großteil der Arbeit bereits gewissenhaft erledigt haben, einen Verlag zu finden, nutzen manche Menschen gerade im Internet aus. Daher ist es zwingend notwendig, sich zuerst einen Überblick über die Verlagswelt zu verschaffen und auf Seriosität und Professionalität bei der Wahl des Kooperationspartners zu achten. Dies gilt natürlich nicht nur für die Suche im Internet, sondern für jeden Weg, auf dem man einen Verlag finden könnte.

Weiteres Vorgehen, um einen Verlag zu findenWege, auf denen Autoren einen Verlag finden

Will man einen guten Verlag finden, sollte man auch das eigene Schaffen noch einmal genauer betrachten. In welches Genre lässt sich das Geschriebene einordnen und bietet dieser Bereich eventuell noch weiter Untergliederungen? Diese Überlegungen sollten zu Beginn der Aufgabe „einen Verlag finden“ stehen. Anschließend sollte ein Abgleich mit dem Repertoire des Verlags erfolgen, um die Effizienz der Sendung des eigenen Manuskripts im Vorfeld zu erhöhen. Konnte man hierbei einen passenden Verlag finden, besteht der nächste Schritt in der Kontaktaufnahme mit dem Lektorat, welches meist eine Leseprobe und das Inhaltsverzeichnis verlangt. Sollte nach diesem kurzen Überblick Interesse bestehen, werden sich die Verlage meist von selbst melden und um die Zusendung des gesamten Manuskripts bitten.

Weitere Tipps zum Verlag-finden

Viele Lektoratsbüros, die Autoren ihre Dienste anbieten, um einen Verlag zu finden, verlangen horrende Gebühren und sollten daher auch sorgfältig geprüft werden. Des Weiteren sollte man darauf achten, ob Autoren bei dem Verlag, welchen man sich anschaut, mehrere Veröffentlichungen getätigt haben, da dies meist ein gutes Indiz für die Zusammenarbeit ist. Sollte man eine Zusage für die Veröffentlichung des eigenen Manuskripts erhalten, muss beachtet werden, dass Druckkostenzuschüsse von Seite des Autoren nicht die Regel sind und man bei solch unseriösem Verhalten in Betracht ziehen sollte, ob man einen anderen Verlag finden kann.

Bildquelle: Balaram Mahalder, Wikimedia Commons

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