Category: Manuskript


Juni 13th, 2013 — 8:41am

Um auf dem Buchmarkt erfolgreich zu sein, war es früher noch unumgehbar sein Manuskript bei einem Verlag einzureichen. Mittlerweile gibt es Alternativen für diese Variante, trotzdem reichen die meisten Autoren ihr Manuskript bei einem Verlag ein. Dieser bietet immer noch die Besten Chancen und einen Bestseller bei einem renommierten Verlag veröffentlicht zu haben zählt viel in der Branche. Bei solchen Aussichten ist es nicht verwunderlich, dass viele Autoren ihre Manuskripte bei einem Verlag einreichen. Schließlich erhält man sofern das Manuskript als gut erachtet wird, ein vollständiges Lektorat, die Cover Gestaltung, den Druck und die Vermarktung des Buches kostenfrei und wird zu einem gewissen Prozentsatz am Umsatz beteiligt. Grade aus diesem Grund, ist die Chance, dass das Manuskript welches man bei einem Verlag eingereicht hat, auch angenommen wird ziemlich gering. Täglich landen hunderte Manuskripte auf den Tischen der zuständigen Lektoren, nach dem einsenden bekommt man frühstens nach 3 Monaten eine Rückmeldung, wenn überhaupt. Wenn dann meistens eine Standardabsage. Zudem bekommt man sein Manuskript, wenn man es bei einem Verlag einreicht, nur selten zurück geschickt. Um seine Chancen zu verbessern, sollte man darauf achten, die Normen einzuhalten wenn man sein Manuskript bei einem Verlag einreicht.

Was ist zu beachten wenn ich mein Manuskript bei einem Verlag einreiche?

Bevor Sie das Manuskript bei einem Verlag einreichen, sollten Sie es Bekannten zum Korrektur lesen vorlegen um die größten Fehler bereits um Vorfeld zu beseitigen. Anschließend müssen Sie jede Seite nach dem Vorbild einer Normseite einrichten. Wenn Sie Ihr Manuskript bei einem Verlag einschicken, kann der zuständige Lektor auf diese Weise sofort den Umfang des Manuskriptes einschätzen. Eine Normseite misst 60 Anschläge pro Zeile bei 30 Zeilen in einer proportionalen Standardschrift wie Courier. Zudem sollten alle Seiten mit Seitenzahl, Ihrem Namen und dem Ihres Werkes sowie Ihrer Kontaktdaten in der Fußzeile versehen sein. Jeder Verlag hat weiterhin andere Vorgaben in welcher Form Sie ihr Manuskript einreichen sollen. Manche wollen nur ein kurzes Exposé während andere ein Probekapitel wollen. Falls Sie Ihr Manuskript per Mail bei einem Verlag einreichen, dann wandeln Sie es vorher in eine .pdf Datei um. Wenn Sie es per Post verschicken, dann sorgen Sie dafür, dass es handlich ist und sich gut lesen lässt.

Bild: Jonathan Joseph Bondhus, 11 July 2011

Comment » | Manuskript, Schreiben lernen, Tipps zum Manuskript

Ratgeber Manuskript

Mai 31st, 2013 — 3:49pm

Es gibt verschiedenste Ratgeber für Manuskripte mit Informationen zur Formatierung, welche Schriftart man nutzt und auf was man sonst noch beachten sollte. Aber wie sieht ein Ratgeber-Manuskript aus? Anders als ein reguläres Roman-Manuskript enthält ein Ratgeber-Manuskript meistens nicht nur reinen Fließtext, sondern eine Vielzahl von Beispielen, Zitaten und Bildern. Solche Bausteine müssen natürlich bei der Erstellung einer Normseite beachtet werden.

Formatierung eines Ratgeber-Manuskripts

Der Aufbau einer Normseite wurde hier ebenfalls bereits erörtert. 60 Anschläge pro Zeile bei 30 Zeilen pro Seite. Natürlich möchte man in seinem Ratgeber-Manuskript auch keine „Hurenkinder“, also ein bis zwei Zeilen, die noch einmal auf einer neuen Seite stehen. Besteht das Werk aus reinem Text, ist diese Arbeit bereits zeitaufwendig und erfordert für die Feinarbeiten einen professionellen Lektor oder eine Menge Geduld. Handelt es sich allerdings um ein Ratgeber-Manuskript, welches relativ viele mediale Inhalte enthält, können bereits kleine Formänderungen auf anderen Seiten zu massiven Verschiebungen führen. Dies bedeutet, dass möglicherweise verschiedene Änderungen an den Inhalten notwendig sind, um eine geeignete Form zu erreichen. Dabei ist eine enge Zusammenarbeit zwischen Lektor und Verfasser des Ratgeber-Manuskripts notwendig, da es eventuell für den Autor wichtig ist, dass genau dieses Bild neben eben genau diesem Textbaustein steht.

Inhaltliche Korrektur eines Ratgeber-Manuskripts

Lektoren sind grundsätzlich darauf bedacht, den Text so zu bearbeiten, dass er einen optimalen Lesefluss und dabei ein bestmögliches Verständnis garantiert. Zu diesem Zweck werden unnötige Formulierungen, Ausschweifungen, nebensächliche Erklärungen oder Füllwörter kurzerhand gestrichen und durch treffendere Sätze ersetzt. Natürlich geschieht dies im besten Fall ohne die, jedem Autoren eigene Art zu schreiben zu stark zu verändern. Ratgeber sind jedoch Werke, die sich meist mit einem speziellen Thema auseinandersetzen, in denen der Autor sich als Experte sieht. Für denjenigen, der ein solches Ratgeber-Manuskript lektoriert, ergibt sich daraus ein Problem. Selbstverständlich hat er ein nicht annähernd so tief greifendes Wissen und hat deshalb, vor allem bei komplexen Werken, keine Ahnung, inwiefern eine bestimmte Formulierung essenziell ist. Genauso lassen sich manche Sachverhalte nicht flüssig und leicht verständlich erklären, was sicherlich auch bereits den einen oder anderen Textverständigen eines Ratgeber-Manuskripts zur Verzweiflung gebracht hat.

Comment » | Manuskript, Tipps zum Manuskript

Professionelles Manuskript

Mai 24th, 2013 — 8:00am

Als Manuskript bezeichnet man ursprünglich einen handschriftlich verfassten und zur Publikation bereiteten Text. Heute werden umgangssprachlich auch die modernen Druckvorlagen als Manuskripte (richtig: Typoskript) bezeichnet. Unter einem professionellen Manuskript lässt sich ein, nach allgemein gültigen Normen, ausgearbeiteter Text bezeichnen. Die Idee, professionelle Manuskripte zu standardisieren, lässt sich auf die enormen Mengen an eingesendeten Texten zurückführen. Jeder Lektor ist bei der zu bearbeitenden Menge froh, statt eines einfachen Fließtextes ohne jedes Format, ein ausgearbeitetes und professionelles Manuskript in den Händen zu halten. Somit sollte jedem Autor an einer möglichst guten Umsetzung der Normen gelegen sein, um sich nicht in ein schlechtes Licht zu stellen.

Professionelles Manuskript – Worauf muss ich achten?

Egal, ob Sie Ihren Text per Mail oder über den Postweg einschicken: Ein professionelles Manuskript sollte nicht handschriftlich verfasst und keine schlechte Kopie sein. Am besten ist ein möglichst hochwertiger Originaldruck, einseitig und auf etwas dickerem Papier. Doch bevor Sie Ihr professionelles Manuskript drucken oder abschicken können, gibt es noch viel zu erledigen. Der erste Schritt hierbei ist die Aufarbeitung des Inhaltes. Suchen Sie sich hierfür einen oder zwei Bekannte, die mit orthografischen Kompetenzen ausgestattet sind und sich für Ihr Werk interessieren. Da man seine eigenen Fehler in den meisten Fällen übersieht, sind Dritte für diesen Schritt unabdingbar. Nachdem Ihr professionelles Manuskript von Rechtschreibfehlern befreit ist und es auch keine logischen Fehler oder fehlende Erklärungen mehr gibt, sind Sie bereit für die formelle Überarbeitung. Dabei sollte jede Textseite der Normseite eines Manuskripts entsprechen. Diese gibt 30 Zeilen bei 60 Anschlägen pro Zeile an. Der Zeilenabstand beträgt 1,5cm und die Schriftgröße mindestens 12pkt. Nutzen Sie keine exotische Schriftart. Die Standards sind Courier, Arial und Times New Roman. In einem professionellen Manuskript befindet sich nur reiner Text, ohne Hervorhebungen durch beispielsweise kursive oder fette Schrift. Wörter werden am Ende der Zeile nicht getrennt und Anmerkungen oder Kommentare sind zu entfernen. Ebenso sollte Ihr Manuskript keine Flecken oder Knicke jeglicher Art enthalten. Zu den Seitenrändern sind die Angaben verschieden, allerdings sollten sie so gewählt sein, dass Platz für Anmerkungen und Korrekturen ist. Die Seiten eines professionellen Manuskripts sind außerdem jeweils mit einer Seitenzahl, Ihrem Namen und Ihrer Adresse sowie dem Titel des Werkes versehen. Achten Sie beim Versenden des Manuskripts darauf, welcher Umfang verlangt ist, also ob Sie alles senden sollen oder nur eine Leseprobe.

Comment » | Manuskript, Tipps zum Manuskript

Beethoven-Manuskript

Mai 21st, 2013 — 3:00pm

Ludwig van Beethoven gilt als einer der bedeutensten Komponisten in der Musikgeschichte, da er die Wiener Klassik vollendet haben soll. Für Sinfonien, Klaviersonaten sowie Streichquartette verfasste Beethoven Manuskripte, die Kennern und Liebhabern heute sehr viel wert sind. Kein Wunder also, dass ein Beethoven-Manuskript für sage und schreibe 250.000 Euro versteigert wurde. Obwohl es Beethovens Manuskript war gehörte es seinem befreundeten Komponisten Frédéric Chopin, welches er ihm scheinbar überlassen hat. Genauer gesagt ersteigerte der Auktionator das Beethoven-Manuskript im Auktionshaus Sotheby, welches sich in Paris befindet. Da dieses Beethoven-Manuskript allerdings nur ein Teil einer großen Sammlung von Musik aus Europa ist, war der Preis aller natürlich um einiges größer. Insgesamt soll die Sammlung, welche auch Manuskripte von Johann Sebastian Bach und Arnold Schönberg beinhaltete, für 3,3 Millionen Euro verkauft worden sein. Eine sehr beachtliche Summe, selbst für derart alte Manuskripte. Dies ist allerdings nur eine Geschichte, bei der ein Manuskript von Ludwig van Beethoven für einen schier unglaublichen Preis den Besitzer wechselte.

Beethoven-Manuskript: Die Große Fuge

Das verloren geglaubte Manuskript „Die Große Fuge“ von Beethoven ist angeblich im Jahre 2005 wieder aufgetaucht. Einer Bibliothekarin aus einem Vorort in den USA fiel dieses Original scheinbar in die Hände. Sie wusste anscheinend genau, wie wertvoll solch ein Manuskript ist, da sie Berichten zufolge im ersten Moment schockiert und sprachlos gewesen ist. Wenn man bedenkt, für wie viel es später versteigert wurde, ist das auch nicht verwunderlich. 250.000 Euro sind hierbei noch ein Schnäppchen. Tatsächlich wurde Die „Große Fuge“ laut dem Auktionshaus für 1,65 Millionen Euro verkauft. Der anonym gehaltene Auktionator soll übrigens über Telefon sein immens großes Gebot abgegeben haben.

Möglicherweise war dies nicht die letzte teure Auktion, da es immer noch verloren geglaubte Manuskripte gibt, die unter Umständen wieder auftauchen. Somit lässt sich nicht sagen, wie hoch der Preis für die nächste Auktion eines Beethoven-Manuskripts liegen wird. Eins ist allerdings klar: Es wird nicht günstig werden.

Comment » | Manuskript

Manuskripte digitalisieren

Mai 13th, 2013 — 3:49pm

Die heutige Technik ermöglicht uns viele Dinge, auf die wir früher verzichten mussten. So spielt sich die Medienwelt immer öfter online ab, um viele Menschen zu erreichen. Von dieser Möglichkeit profitieren auch Autoren, da sie ihre Manuskripte digitalisieren und dadurch jederzeit bearbeiten können, um sie später selbst oder über einen Verlag zu veröffentlichen. Zudem lassen sich nicht nur neu erstellte Manuskripte digitalisieren sondern auch alte Manuskripte, die man vor dem Verlust schützen will, denn diese können nach einigen hundert Jahren einfach zerbröseln.

Alte Manuskripte digitalisieren

Um die Inhalte der alten Manuskripte vor dem Zerfall zu retten, will man in der Vatikanischen Apostolischen Bibliothek die Manuskripte digitalisieren. Insgesamt sollen 80.000 Manuskripte der Bibliothek online gehen. Dies ist ein unglaublich großes und vor allen Dingen langwieriges Unterfangen, da jede der ca. 40 Millionen Seiten einzeln abfotografiert werden muss. Die Kosten dieses Projektes liegen ebenfalls im achtstelligen Bereich und ist demnach sehr kostspielig. Ein Verzicht auf die kostbaren Manuskripte ist allerdings undenkbar, da einige von ihnen ca. 2000 Jahre alt sein sollen. Dieses Kulturerbe möchte man natürlich nicht einfach aufgeben.

Manuskripte digitalisieren: Die Chance für Autoren

Durch die Digitalisierung und der Entwicklung digitaler Schreibsysteme fällt es Autoren leicht, dass eigene Manuskript effektiv zu schreiben und zu bearbeiten. Dass eine Seite wie früher bei einem Tippfehler durch die Schreibmaschine neu erstellt werden muss, bleibt den Autoren demnach erspart und sie können sich stattdessen voll und ganz auf ihre Geschichte konzentrieren. Zudem ist es für Autoren dadurch viel einfacher, die Manuskripte an Verlage zu versenden. Es bedarf meist nur eines Klicks und schon ist das Manuskript an den gewünschten Verlag versandt und man muss nur noch auf eine positive Antwort warten.

Manuskripte digitalisieren zu können ist sowohl für alte als auch neu erstellte Manuskripte ein riesiger Vorteil. Die Digitalisierung der Medien wird sehr wahrscheinlich voranschreiten. Wann und ob diese ihren Endpunkt erreicht, ist jedoch noch ungewiss.

Comment » | Manuskript

Manuskript übersetzen

Mai 8th, 2013 — 3:47pm

Der Wunsch, ein Manuskript übersetzen zu lassen, tritt in vielen Fällen in Erscheinung. Die Vorstellung, dass das eigene Buch auch in anderen Ländern gelesen wird, stimmt den ein oder anderen Autor sehr zufrieden. Einige Autoren schreiben ihr Manuskript jedoch zuallererst in der Muttersprache. Dies ist meist der effektivste Weg, da man hierbei sprachgewandter agieren kann. Gehört die Zielgruppe allerdings einer anderen Sprache an, muss man das Manuskript übersetzen, damit diese das Buch später lesen und verstehen können. Allerdings ist es gar nicht so einfach, wenn man der Zweitsprache nicht hundertprozentig mächtig ist. Daher macht es Sinn, das Manuskript übersetzen zu lassen.

Wer kann ein Manuskript übersetzen?

Um ein Manuskript übersetzen zu lassen, gibt es mehrere Möglichkeiten. Auf der einen Seite könnten Sie sich an Studenten mit entsprechendem Studienfach wenden. Diese machen es oftmals sehr gerne, da sie sich somit weiterbilden können und einen weiteren Nachweis ihrer Qualifikation für ihren Karriereverlauf besitzen. Zudem ist eine Übersetzung bei Studenten längst nicht so kostenintensiv wie bei einem Spezialisten. Jedoch muss man bedenken, dass nicht jeder Student das nötige Know-how mitbringen kann. Bei der Auswahl des Übersetzers muss also darauf geachtet werden, welches Themen- bzw. Fachgebiet das Manuskript im Großen und Ganzen behandelt. Dieses Vorgehen gilt ebenfalls für die Wahl eines Spezialisten, der das Manuskript übersetzen soll. Ein Kinderbuch wird beispielsweise bedeutend einfacher in eine andere Sprache übertragen werden können als ein Manuskript über die Geschichte Deutschlands. Je mehr Fachwörter ihr Manuskript enthält, desto schwieriger wird es für jemanden ohne Vorkenntnisse werden, bestimmte Zusammenhänge in die jeweilige Sprache zu übersetzen und diese verständlich zu vermitteln.

Fazit

Suchen Sie sich Ihren Übersetzer sehr genau aus, denn auch in anderen Ländern liest niemand gern ein Buch mit zahlreichen Grammatik- und Rechtschreibfehlern. Sicherheitshalber lassen Sie Ihr anderssprachiges Manuskript von einem weiteren Manuskriptprüfer korrigieren. Wenden Sie sich an einen Profi oder einer Person Ihres Vertrauens, die, mit möglichst keinem einzigen Fehler, Ihr Manuskript übersetzen.

 

 

Bildquelle: teclasorg, Flickr.com

Comment » | Manuskript, Tipps zum Manuskript

Standard-Manuskripte

April 25th, 2013 — 11:19am

Als Standard-Manuskripte bezeichnet man Texte, welche für den Versand an einen Verlag oder Lektor auf bestimmte Merkmale optimiert sind. Zur Erstellung der Standard-Manuskripte wird die sogenannte Normseite verwendet. Sie gibt an, wie eine Textseite formatiert sein muss.

Wie muss die Normseite der Standard-Manuskripte aussehen?

Definiert wird die Normseite eines Standard-Manuskripts mit 60 Anschlägen pro Zeile bei 30 Zeilen pro Seite. Der Zeilenabstand im Standard-Manuskript sollte 1,5 oder 2,0 sein. Verwendet wird eine proportionale Standardschrift wie Courier in 12pkt. Hierbei nimmt jeder Buchstabe den gleichen Zeichenabstand ein. Entstanden ist die Normseite für Standard-Manuskripte zu Zeiten der Schreibmaschine, wo man die Zeilenlänge mithilfe eines Schiebereglers einstellen konnte. Bei digitalen Schreibprogramme wie Word ist zu beachten, dass auch Leerzeichen und freie Bereiche am Ende eines Absatzes dazugezählt werden. Somit hilft die Funktion zum Zählen der Zeichenzahl bei der Ermittlung der Normseitenzahl nur bedingt. Das bedeutet, dass Standard-Manuskripte zumeist bedeutend mehr Seiten haben als eigentlich angenommen. Wer nur eine begrenzte Anzahl an Normseiten einreichen darf, sollte die Datei vor dem Beginn des Schreibens formatieren, um unerwünschte Überraschung zu vermeiden.

Warum gibt es Standard-Manuskripte?

Eine gewisse Richtlinie bei Manuskripten wird auch heute noch verlangt, um einen besseren Überblick über den Text zu bekommen. Diese Form ist besonders wichtig, wenn man sein Manuskript beim Verlag einsenden möchte. Einem Lektor fällt es bedeutend einfacher, einen standardisierten Text zu korrigieren, da er nicht jedes Mal eine andere Formatierung beachten muss, über welche man beim Lesen stolpern könnte. So würden sich Fehler bzw. übersehene Ausrutscher eher einschleichen, was man möglichst verhindern möchte. Weiterhin lassen sich die Normseiten auch nach dem Drucken sehr angenehm lesen. Des Weiteren dient die Normseite zur Einschätzung des Umfangs der Standard-Manuskripte. Dieser wird als Berechnungsgrundlage für das Honorar von Autoren, Lektoren und Übersetzern verwendet.

Comment » | Manuskript, Tipps zum Manuskript

Alte Manuskripte

April 10th, 2013 — 4:14pm

Die Vatikanische Apostolische Bibliothek hat nun erste alte Manuskripte digitalisiert. Seit dem 23. Januar 2013 ist die erste Teilmenge der alten Manuskripte online. Die alten Manuskripte kann man auf der Homepage der Apostolischen Bibliothek einsehen, wenn man sich dort einloggt. Die ersten 256 Dokumente von über 80.000 alten Manuskripten sind seit dem 23. Januar 2013 bereits digitalisiert. Der Präfekt der Bibliothek Monsignore Cesare Pasini möchte alle 80.000 alten Manuskripte digitalisieren.

Die ungefähr 40 Millionen Seiten sollen innerhalb von 10 Jahren online veröffentlicht werden. Durch die Digitalisierung der Manuskripte sollen die Werke auch für zukünftige Generationen zugänglich gemacht werden, denn mit der Zeit zerfallen die alten auf Pergament oder Büttenpapier verfassten Schriftstücke. Daher werden die alten Manuskripte seit 2010 mit NASA Technologie abfotografiert und digitalisiert. Nachdem ein in den Neunzigern veranschlagter erster Versuch der Digitalisierung fehlschlug, entschied man sich für das FITS-Format. Das FITS- Format wurde in den Achtzigern von der NASA entwickelt und erlaubt hochauflösende Bilder und dadurch, dass es Open Source ist, eine langfristige Kompatibilität auch auf zukünftigen Computern.

Wie viel wird die Digitalisierung der alten Manuskripte Kosten?

Der benötigte Speicher für die Digitalisierung aller 80.000 alten Manuskripte wird, wie Experten vermuten, 45 Petabyte, also 45 Millionen Gigabyte in Anspruch nehmen. Nachdem nun die ersten Manuskripte zum online lesen bereitgestellt wurden, wird sich zeigen, wie erfolgreich dieses sehr kostspielige Projekt sein wird. Für das Projekt steht ein Budget von 50 Millionen Euro zur Verfügung, wobei man anmerken muss, dass die Hälfte des Budgets für die seit 2010 andauernde dreijährige Testphase beansprucht wird.

160 Mitarbeiter arbeiten an der Digitalisierung der alten Manuskripte. Darüber hinaus werden zwei Rechenzentren eingerichtet. Eins ist im Vatikan und das andere ist für die Sommerresidenz des Papstes, Castel Gandolfo, geplant. Dieses Projekt ist eine wahrer Segen für die Forschung und die Wissenschaft, da die Bibliothek seit jeher eine strenge Zugangsbeschränkung hatte, weswegen ein wissenschaftliches Arbeiten einer breiten Masse von Forschern mit den alten Manuskripten bisher unmöglich war.

Comment » | Manuskript

Manuskripte bewerten

März 19th, 2013 — 10:37am

Wollen Sie objektiv Manuskripte bewerten, dann machen Sie das am besten anhand einiger fundamentaler Kriterien. Das gilt für die Bewertung eigener Manuskripte genauso, wie für das Bewerten fremder Manuskripte. Wenn Sie Manuskripte bewerten, gehen Sie, um eine konstruktive Kritik zu geben, am besten nach folgenden Kriterien vor.

Inhaltlich Manuskripte bewerten

Wenn Sie Manuskripte bewerten, achten Sie besonders darauf, ob der Text logisch aufgebaut ist. Dazu zählt, dass die Erzählperspektive durchgehalten wurde und der Plot nachvollziehbar und stimmig erzählt wird. Das bedeutet nicht, dass Zeitsprünge oder Rückblenden schlecht sind, sie müssen jedoch ins Konzept passen. Die Charaktere müssen gut umgesetzt worden sein. Das bedeutet, dass beispielsweise Charaktereigenschaften durch das Verhalten der Charaktere zum Ausdruck gebracht werden.

Sprachlich Manuskripte bewerten

Bei der sprachlichen Bewertung des Manuskripts geht es vorrangig um den richtigen Einsatz der Sprache. Passt der verwendete Stil zum Genre? Der Stil sollte sich ebenfalls nach der Thematik und Zielgruppe richten. Natürlich ist eine richtige Verwendung der Worte gemäß ihrer Bedeutung wichtig. Wenn Sie Manuskripte bewerten, sollten Sie zudem die Worte auf ihre Vielseitigkeit prüfen. Das schließt mit ein, dass die Sätze verständlich formuliert wurden und der Satzbau logisch ist. Die richtige Verwendung von Grammatik und Orthografie ist ebenfalls zu beachten.

Formal Manuskripte bewerten

Die formale Bewertung der Manuskripte richtet seinen Fokus auf äußerliche Kriterien, die für die Verständlichkeit des Buches oder der Facharbeit jedoch unabdingbar sind.
Die Kapitelüberschriften müssen beispielsweise mit den im Inhaltsverzeichnis genannten übereinstimmen. Anlagen wie Abbildungen, Tabellen, Bilder und Illustrationen sollten vollständig und klar dem Geschriebenen zuzuordnen sein. Der Textaufbau und die Kapitel sollten übersichtlich und klar gegliedert sein.

Neben diesen Aspekten, die Sie beachten sollten, wenn Sie Manuskripte bewerten, kommt es natürlich noch darauf an, wie ihnen der Text gefällt. Die benannten Kriterien gehören auf jeden Fall in Bewertung eines Manuskripts hinein, da diese Punkte objektiv und für jeden nachvollziehbar sind.

Comment » | Manuskript, Tipps zum Manuskript

Manuskript Bedeutung

Januar 18th, 2013 — 9:53am

Manuskript Bedeutung laut Duden: <lat.> hand- oder maschinenschriftliche Ausarbeitung; Unterschrift; Satzvorlage. Das Wort ‘Manuskript’ stammt von dem lateinischen Begriff ‘manus’ ab, dass soviel wie ‘Hand’ bedeutet.

Was das Wort ‘Manuskript’ für eine Bedeutung hat, ist nun also schon einmal deutlich. Doch was ist die Manuskript Bedeutung für einen Verlag?

 Manuskript Bedeutung für einen Verlag

Ein Verlag bekommt täglich mehrere verschiedenen Texte zugesandt. Darunter befinden sich Schriftstücke von den unterschiedlichsten Schriftstellern und jenen, die es gerne werden möchten. Anhand des Manuskriptes versucht der Verlag darüber zu urteilen, ob eine Zusammenarbeit mit jeweiligen Schriftsteller für ihn infrage kommt oder nicht. Von einer guten Zusammenarbeit mit Schriftstellern lebt ein Verlag und die Bedeutung des Manuskriptes ist für Verlage daher sehr groß. Aber auch für den Schriftsteller ist die Bedeutung seines Manuskriptes nicht viel geringer. Wie wichtig dieses Schriftstück für den Autor ist, zeigt folgender Absatz.

 Manuskript Bedeutung für den Autor

Das Manuskript eines Autors ist seine Visitenkarte, mit der er Selbstmarketing betreibt. Es ist sein Kunstwerk, verkörpert seine Identität, sein Weltbild, sein Leidenschaft. Ist die Visitenkarte schlicht und unauffällig und sieht aus wie jede zweite, wird sich mit hoher Wahrscheinlichkeit kein Verlag zu einer Zusammenarbeit mit dem Autor entschließen. Da die Manuskript Bedeutung sehr groß ist, sollte es nahezu perfekt sein. Es muss die Anforderungen des Verlages erfüllen und gleichzeitig ein Versprechen für mehr sein. Das bedeutet, dass das Schriftstück den Leser nicht nur mitreißen muss, sondern auch inhaltlich und stilistisch überzeugen sollte. Im besten Fall trifft man mit seinem Thema eine Marktlücke bzw. ein sogenanntes Nischenthema, dass die Masse interessiert.

 Manuskript Bedeutung/ Fazit

Die Bedeutung des Manuskriptes ist also nicht nur für den Verlag von großer Relevanz, sondern auch für den Schriftsteller, die bei einem Verlag unterkommen wollen. Aus diesen Gründen sollte jeder Schriftsteller sein Schriftstück vor dem Versenden an einen Verlag von einem Manuskriptprüfer lesen lassen. Das kann im ersten Schritt ein Freund oder Bekannter sein, der das Werk kritisch liest und Rechtschreib- sowie Tippfehler aus dem Manuskript entfernt. Das die Manuskript Bedeutung für Verlage sehr groß ist, sollte hierbei sehr genau gearbeitet werden.

Bildquelle: LeftHand.jpg: Ludor; Wikimedia Commons

 

 

Comment » | Manuskript, Tipps zum Manuskript

Back to top